Open Calls

Projektförderung

BFWF: Frauenprojektförderung 2026

Unter dem Titel „Maßnahmen zur ökonomischen und gesundheitlichen Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen“ werden Einreichungen vom Bundesministerium Frauen, Wissenschaft und Forschung angenommen. Ziel ist die Stärkung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen und die Stärkung der Frauen- und Mädchengesundheit in allen Lebensphasen.

 

Call Resilienz & Krisen WWTF ESS26

Die Ausschreibung lädt Forschende dazu ein, explorative, interdisziplinäre Forschungsprojekte einzureichen, die die Konzeptualisierung von Resilienz im Zusammenhang mit ausgewählten Krisen weiterentwickeln. Es gibt eine Vernetzungsveranstaltung am 23. März 2026 sowie eine Info Session am 24. April 2026.

 

VW-Stiftung Pioniervorhaben: Explorationen des unbekannten Unbekannten

Gefördert werden bahnbrechende und riskante Forschungsideen mit bis zu 1,3 Mio EUR für 3-5 Jahren in allen Disziplinen mit hoher wissenschaftlicher Relevanz. Die Lead-Organisation muss in Deutschland sein, internationale Kooperationen sind möglich. Es geht nicht um das bereits bekannte Unbekannte, sondern um das „unbekannte Unbekannte“.

 

Projektförderung durch die Fritz Thyssen Stiftung

Die Projektförderung der Fritz Thyssen Stiftung richtet sich u.a. an Wissenschaftler*innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften zu den Themen Geschichte, Sprache & Kultur. Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem (z.B. via Kooperation mit deutscher Forschungsstätte) vorbehalten. Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt.

 

FWF Spezialforschungsgruppen 2026 – Kooperative Forschung

Das FWF-Programm „Spezialforschungsgruppen (SFG)“ fördert kooperative und herausragende Forschungsprojekte von 3 bis 12 Forschenden aller Disziplinen an österreichischen Institutionen. Ziel ist die langfristige Zusammenarbeit in größeren Forschungsverbünden mit einer Fördersumme von 3 bis 9 Mio. Euro über fünf Jahre, mit Option auf Verlängerung. Der Antrag erfolgt in einem zweistufigen Verfahren (Konzept- und Vollantrag), ergänzt durch Informationsangebote des FWF. Die Förderung richtet sich an etablierte wie auch Forschende in einer früheren Karrierephase und stärkt strukturierte, langfristige Forschungskollaboration.

 

AVISO: Resilience in Times of Crisis – New WWTF Funding Opportunity

Starting in early 2026, WWTF will launch a new call for forward-looking research projects aimed at strengthening societal resilience in times of crisis. Social scientists will take leading roles, working closely with other disciplines and practitioners. Across two funding phases, research teams will explore a crisis of their choice as a real-world context to jointly practice and advance resilience.

 

FWF Elise-Richter-Programm

Das Senior-Postdoc-Programm Elise-Richter bzw. für künstlerisch wissenschaftlich tätige Frauen das Elise-Richter-Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste, Elise-Richter-PEEK, ist als Förderungsmaßnahme ausschließlich für Frauen in Wissenschaft und Forschung konzipiert. Aufgerufen zur Bewerbung sind hoch qualifizierte Forscherinnen aller Disziplinen, die eine Universitätskarriere anstreben.

  • Einreichungen sind auf laufender Basis ohne Einreichfrist möglich
  • Weitere Informationen: Elise Richter Programm

Stipendien

Literar‑Mechana – Doktoratsfertigstellungsstipendien 2026

Die Literar‑Mechana vergibt jährlich Stipendien zur Fertigstellung von Dissertationsvorhaben in allen Fachdisziplinen. Gefördert werden hochqualifizierte Wissenschafter*innen, wobei geistes‑, sozial‑ und kulturwissenschaftliche Fächer vorrangig berücksichtigt werden. Die Förderung umfasst monatlich 1.500 € für drei bis maximal sechs Monate. Die Vergabe erfolgt zweimal pro Jahr, und Einreichungen müssen vollständig eingereicht sowie inhaltlich klar begründet sein.

 

MAX KADE – Forschungsstipendium für Aufenthalte in den USA

Das Förderprogramm MAX KADE der ÖAW unterstützt junge Wissenschaftler*innen aus allen Forschungsbereichen, die einen Forschungsaufenthalt in den USA planen. Voraussetzung sind ein einschlägiger Doktorats- oder PhD-Abschluss (max. zehn Jahre zurückliegend), wissenschaftliche Publikationen sowie eine Einladung der US-Forschungseinrichtung. Die Förderung beträgt mindestens 12 Monate mit 72.000 USD pro Jahr plus Reisekostenzuschüsse.

 

IFK_Research Fellowships (Senior Fellowship & Research Fellowship)

Das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz in Wien (ifk) stellt zwei Programme zur Verfügung: ifk Senior Fellowships

für hervorragende und in ihrer wissenschaftlichen Karriere weit fortgeschrittene Wissenschaftler*innen vorgesehen, die am ifk sowohl eigenen Forschungen nachgehen sowie wissenschaftliche Kooperationen mit den Fellows und mit österr. Kolleg*innen pflegen wollen. ifk Research Fellowship sind für Wissenschaftler*innen im Postdoc-Stadium vorgesehen.

 

Marietta Blau-Stipendium 2026 – Auslandsaufenthalt im Doktorat

Das Marietta Blau-Stipendium unterstützt Doktorand*innen österreichischer Universitäten dabei, einen Teil ihres PhD-Studiums im Ausland zu absolvieren. Ziel ist die inhaltliche Weiterentwicklung der Dissertation durch internationale Forschungserfahrung. Gefördert werden Auslandsaufenthalte von 6 bis 12 Monaten im Rahmen eines laufenden Doktorats. Es handelt sich um den letzten Einreichtermin vor Einstellung des Programms. 

 

Richard Plaschka-Stipendium 2026 – OeAD (Incoming)

Das Richard Plaschka-Stipendium richtet sich an junge Universitätslehrende der Geschichtswissenschaften mit Schwerpunkt österreichische Geschichte und ermöglicht Forschungsaufenthalte in Österreich. Gefördert werden Studien an Universitäten, Bibliotheken und Archiven über einen Zeitraum von 4 bis 9 Monaten. Ziel ist die internationale wissenschaftliche Vernetzung und Vertiefung der Forschung zur österreichischen Geschichte.

 

Canon Research Fellowships – Doing Research in Japan!

Die Canon Foundation in Europe vergibt jährlich bis zu 15 Fellowships an europäische und japanische Forschende. Europäische Stipendiat*innen führen ihre Forschung in Japan durch und können ihre Gastinstitution frei wählen. Bewerben können sich Personen aus allen Fachrichtungen, die ihren höchsten akademischen Abschluss – Master oder PhD – innerhalb der letzten zehn Jahre erworben haben; begründete Ausnahmen sind möglich. Die Fellowships dauern zwischen drei und zwölf Monaten und umfassen eine Förderung von bis zu 30.000 € pro Jahr. Eine bestehende Anstellung oder Immatrikulation ist für die Bewerbung nicht erforderlich.

 

ÖAW: GO.INVESTIGATIO - Reisestipendium

Die ÖAW vergibt Stipendien für Bibliotheks-, Archiv- und Feldforschungsaufenthalte außerhalb von Österreich, die für die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit bzw. Publikation oder der Ausarbeitung eines Drittmittelantrags notwendig sind. Eingeladen zur Bewerbung sind Wissenschaftler*innen in Fachbereichen der Geistes- und Kulturwissenschaften, deren letzter akademischer Abschluss (Mag./M.A. oder Dr./PhD) nicht länger als fünf Jahre zurückliegt.

 

Adalbert Stifter-Verein - Förderstipendien

Der Adalbert Stifter Verein vergibt pro Jahr vier Förderstipendien in Höhe von jeweils 500 EUR. Gefördert werden u.a. Student*innen und Wissenschaftler*innen, die sich mit der Kultur und Geschichte der Deutschen in den böhmischen Ländern, insbesondere mit ihren Wechselwirkungen mit der tschechischen Kultur und den anderen Kulturen dieses Raumes beschäftigen.

 

Land Burgenland – Auslandsstipendium

Das Land Burgenland gewährt Studierenden mit Hauptwohnsitz im Burgenland, die sich aufgrund von Studienzwecken im Ausland aufhalten, ein Stipendium in Form eines Zuschusses von 600 EUR pro Semester. Der Antrag soll mindestens drei Monate vor Beginn des Auslandsaufenthalts gestellt werden.

 

Botstiber Institute for Austrian-American Studies (BIAAS) event grants

BIAAS has updated its grant guidelines to allow for event grants to be submitted on a rolling deadline. BIAAS seeks grant proposals for events aimed at promoting an understanding of the historic relationships between the United States and Austria (including Habsburg Austria). Proposals may include support for conferences, symposia, seminars, exhibits, workshops, lectures, and other public events, including online events, if this format can be justified.

 

Humboldt-Forschungsstipendium – Für Postdocs und erfahrene Forschende

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert internationale Wissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, die einen 6–24-monatigen Forschungsaufenthalt an einer Einrichtung in Deutschland planen. Bewerben können sich überdurchschnittlich qualifizierte Postdocs bis vier Jahre nach der Promotion sowie erfahrene Forschende bis zwölf Jahre nach Abschluss.

 

Stipendien und Preise des Christian Fiammengo Förderwerks für Völkerverständigung und internationale Beziehungen

Das Christian Fiammengo Förderwerk für Völkerverständigung und internationale Beziehungen (Infinitus) vergibt Preise und Förderungen in den Bereichen internationale Beziehungen, Entwicklung und Zusammenarbeit sowie an Projekte, welche zur Völkerverständigung beitragen: u.a. einen Dissertationspreis, einen Diplomarbeitspreis, Reisestipendien für Reisen ins Ausland sowie Initiativvorschläge für Projekte, die dem Vereinsgedanken Rechnung tragen (bis zu EUR 3.000).

  • Stipendien und Projekte können laufend eingereicht werden.
  • Weitere Informationen: CMHF

 

Preise

Wissenschaftspreis Margaretha Lupac-Stiftung (Parlamentarismus/Demokratie)

Die gemeinnützige Stiftung des Parlaments lädt Personen und Institutionen zur Bewerbung für den Demokratiepreis 2026 ein. Im Mittelpunkt der Arbeit der vorgeschlagenen Preisträger*innen muss außergewöhnliches Engagement für die Demokratie und den Parlamentarismus in Österreich stehen, das nachhaltig wirkt. Der mit EUR 27.000 dotierte Preis kann auf bis zu zwei Bewerbungen aufgeteilt werden. Es können Personen, Projekte oder Organisationen vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben.

 

Mauthausen-Memorial-Forschungspreis 2026

Im Oktober 2026 schüttet die KZ-Gedenkstätte Mauthausen zum fünften Mal den Mauthausen-Memorial-Forschungspreis aus. Der Preis wird für hervorragende Forschungsleistungen zur Geschichte des KZ-Komplexes Mauthausen und damit verbundener Themen vergeben. Er ist mit 5.000 EUR dotiert und kann auf zwei Preisträger*innen aufgeteilt werden.

 

Pride Biz Forschungspreis 2026 – LGBTIQ+ Themen

Der Pride Biz Forschungspreis fördert wissenschaftliche Arbeiten zu LGBTIQ+-relevanten Themen in Bereichen wie Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft. Er richtet sich an Studierende sowie etablierte Wissenschaftler*innen und möchte

interdisziplinäre Forschung zu Vielfalt und Inklusion stärken. Eingereicht werden können abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten mit entsprechendem Fokus. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und Relevanz von LGBTIQ+-Forschung zu erhöhen.  

 

OEAD Internationalization Award 2026

Im Rahmen der Nationalen Hochschulmobilitäts- und Internationalisierungsstrategie (HMIS2030) werden erneut Beispiele guter Praxis prämiert. Einreichen können Hochschulen aus Österreich, um ihre innovative auszeichnen zu lassen.

 

2026 Dieter W. Bäuerle Award for Music

The prize is awarded to young musicians and/or researchers in music up to ten years after completing their studies. The award is intended to honor individuals who, with the highest musical qualifications, also develop new interdisciplinary potential (e.g. philological, editorial, in cultural communication or in the field of artistic research). The prize amounts to 10.000,00 Euros.

 

European Heritage Awards 2026 – Europa Nostra

Die European Heritage Awards / Europa Nostra Awards 2026 würdigen herausragende Leistungen im Erhalt, in der Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes in Europa. Bewerbungen sind in fünf Kategorien möglich, darunter Forschung, Bildung, Bürger*innenbeteiligung und Denkmalschutz. Die Auszeichnung richtet sich an vielfältige Projekte, die sowohl materielles als auch immaterielles Kulturerbe stärken. Ziel ist es, innovative Ansätze sichtbar zu machen und europaweit zu vernetzen. 

 

Calls

AEC Annual Congress 2026 – Call for Contributions

Der AEC Annual Congress 2026 (04.–07.11., Hamburg) lädt zur Einreichung von Beiträgen unter dem Thema “From Institutions to Interaction: Responsive Education and Relevant Practices in the Arts” ein. Im Fokus steht, wie Musikhochschulen neue Verbindungen zwischen Ausbildung, künstlerischer Praxis und Gesellschaft entwickeln können. Beiträge werden in drei thematischen Strängen (Innovation, Lehre/Lernen, Leadership) diskutiert und sollen besonders partizipative und interaktive Formate einbeziehen. Erstmals wird die Gestaltung des Programms offen für die AEC-Community und Partner*innen gestaltet. 

 

 

Open Call: Vilnius Academy of Arts, Lithuanian Theatre and Music Academy

LANDING invites proposals for their upcoming issue, exploring the politics and poetics of collaborative practices transcending disciplines. In a time when civility and practices of non-violent disagreement are in great need, this issue of LANDING poses a question from the Why Cut When You Can Fade research group to other groups and duos: What specific protocols can bring about resonant and relational practices with others, and in particular between arts and other disciplines, keeping collaborations organically evolving / dissolving?

 

ARJAZZ (Vol. 2) CfP

Das ARJAZZ Journal (Vol. 2) lädt zur Einreichung von Beiträgen zum Thema “Communities of Practice / Places and Spaces” ein. Gesucht werden künstlerisch-forschende Expositionen im Jazz-Kontext, die über den Research Catalogue eingereicht und peer-reviewt werden. Beiträge sollen Praxis als Forschung sichtbar machen und verschiedene räumliche, soziale oder digitale Kontexte einbeziehen. Einreichungen müssen als vollständige, englischsprachige Expositionen gestaltet sein und über den Research Catalogue eingereicht werden. 

 

6. INARJ / 1. SIG Konferenz 2026 – Artistic Research, Musiktechnologien & KI

Die 6. INARJ / 1. SIG Konferenz (12.–14.11.2026) widmet sich künstlerischer Forschung in Jazz, Popular- und Medienmusik mit Fokus auf technologische Entwicklungen, insbesondere KI. Artistic Research wird dabei als Verbindung von künstlerischer Praxis und Reflexion verstanden, die neue Perspektiven auf Improvisation, Produktion und Co-Kreation eröffnet. Beiträge können Themen wie AI-Zusammenarbeit, neue Instrumente und Interfaces, Medienökologien, innovative Pädagogik sowie ethische und gesellschaftliche Fragestellungen behandeln. Einreichungen sind in verschiedenen Formaten wie Präsentationen oder Performances möglich.

 

OPEN GENDER JOURNAL

Open Gender Journal ist eine begutachtete Open-Access-Zeitschrift für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Beiträge aus der intersektionalen Geschlechterforschung. Diese umfasst verschiedene methodische und theoretische Ausrichtungen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Gender Studies, Queer Studies, Diversity Studies, feministische Forschung, Frauenforschung, Disability Studies, Rassismusforschung, Klassismusforschung, Critical Whiteness, Post- und Decolonial Studies. Artikel können jederzeit eingereicht werden. Es fallen keine Publikationskosten an.

 

Journal of Embodied Research: Open Call for Video Articles

Das Journal of Embodied Research freut sich über Einreichungen von themenoffenen Videoartikeln im Feld von verkörperter Praxis, verkörpertem Wissen und verkörperter Forschung. 

 

Journal for Artistic Research 

Das Journal for Artistic Research (JAR) ist ein peer-reviewed, Open Access Online-Journal für die Veröffentlichung und Diskussion von künstlerischer Forschung und wird von der Society for Artistic Research (SAR) herausgegeben. In regelmäßigen Abständen finden dort Call for Papers statt, auch außertourliche Einreichungen sind möglich. 

Sonstiges

University of Galway: International Forum on Artistic Research – Early Bird

Zwischen 23. und 26.06. findet die 17. Konferenz der Society for Artistic Research in Galway statt. Fokus der Konferenz ist, wie sich Artistic Research mit konzeptuellen Welten und Sprachen, die vom Aussterben bedroht sind, auseinandersetzen kann.

 

Webinar-Serie zu Artistic Research Education in BA/MA Musikstudiengängen

Unter dem Title We Are bieten AEC, Rapp Labor und React zum vierten Mal eine Onlinefortbildung zum Thema digitale Tools für die Transformation von künstlerisch-wissenschaftlicher Ausbildung an Musikhochschulen im BA/MA Bereich. Am 23.06.26 von 15-17 Uhr findet die Neuauflage statt, letztjährige Webinare können auf der Website nachgeschaut werden.

 

AEC: Conference/Artistic Reunion Social empowerment through the arts (GMPU)

Zwischen 15. und 17.Oktober 2026 findet das Kernevent des Horizon Europe Projekts dialoguing@rts statt. Unter dem Thema „Cultural Literacies“ fragt die Reunion, wie Musik und Darstellende Kunst gesellschaftlichen Wandel und Gerechtigkeit in Europa schaffen kann. Die Konferenz fokussiert auf Best Practice Beispiele unter dem Thema „Ethnographies in Dialogue“.

 

Einreichtermine 2026 für die Programme der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG)

1. Das Programm Internationale Kommunikation der ÖFG stellt eine Möglichkeit zur Bereitstellung von Reisemitteln für Auslandsreisen und für die Einladung von Wissenschaftler:innen nach Österreich dar. Gefördert werden sollen vor allem jüngere Wissenschaftler:innen.

2. Im Druckkostenförderprogramm fördert die ÖFG die Drucklegung von Werken aus allen Bereichen der wissenschaftlichen Forschung die von hoher wissenschaftlicher Qualität sind, die noch nicht veröffentlicht wurden und neue Forschungsergebnisse enthalten.

 

Jazz: Artistic Research Special Interest Group

Die SAR Special Interest Group (SIG) Artistic Research in Jazz and Popular Music wurde 2026 gegründet und baut auf dem internationalen Netzwerk INARJ auf. Sie dient als Plattform für Austausch und Vernetzung von künstlerisch Forschenden durch Konferenzen, Projekte und Publikationen wie das ARJAZZ Journal und wird im Juni 2026 offiziell bei der SAR-Konferenz in Galway vorgestellt. Künftig werden Inhalte von INARJ auf der neuen Plattform gebündelt und zugänglich gemacht. Interessierte SAR-Mitglieder können der SIG beitreten, indem sie die Koordinator*innen per E-Mail kontaktieren. 

 

EU-Leitlinien 2026 – Generative KI in der Forschung

Die Europäische Kommission hat aktualisierte „Living Guidelines“ zum verantwortungsvollen Einsatz generativer KI in der Forschung veröffentlicht. Sie bieten praxisnahe Empfehlungen für Forschende und Institutionen, mit Fokus auf Transparenz, Daten- und Urheberrechtsschutz sowie den Umgang mit Risiken wie Bias oder Halluzinationen. Zentrale Voraussetzung bleibt die menschliche Verantwortung für wissenschaftliche Ergebnisse im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis. Als dynamisches Dokument werden die Leitlinien kontinuierlich weiterentwickelt und dienen als Referenz für die Forschungskultur in Europa.

 

Academy of Creative and Performing Arts (ACPA) Symposium: What Methods Do

What Methods Do is an international symposium dedicated to the nature of methods in artistic research and their role in the production of knowledge and the agency of art in a societal context. What Methods Do 2026 will focus on how methods are useful, how they operate and what can be learned from their application across a broad range of artistic research contexts. Framed as an active hub for exchange, the symposium will offer a space for collective discussion, reflection, and the articulation of multiple perspectives on the role and nature of methods in artistic research. It will take place on 24.03.2026. 9:45-18:15 at BAK Basecamp, Utrecht. There will be a livestream/video recording.

 

Culture Compass for Europe – Neue EU-Kulturstrategie

Culture Compass for Europe – Neue EU-Kulturstrategie

Die Europäische Kommission hat die neue Kulturstrategie „Culture Compass for Europe“ vorgestellt. Sie entwirft eine umfassende Vision für die Zukunft der Kultur und adressiert zentrale Herausforderungen wie künstlerische Freiheit, prekäre Arbeitsbedingungen, ungleichen Zugang zu Kultur und die Auswirkungen von KI. Die Strategie lenkt die EU-Politik in vier Bereichen: Werte und Rechte, Empowerment von Künstler*innen, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz sowie internationale Kulturbeziehungen. Vorgesehen sind Maßnahmen wie eine EU Artists Charter, ein Cultural Data Hub und ein State of Culture Report.

 

New Special Interest Group (SIG): SOUND RESEARCH

SIG9: Sound Research is an open, inclusive, and welcoming group for researchers who share an interest in and practice of exploring the multidimensional aspects of sound. For further information, we invite you to join our mailing list via our Research Catalogue site: https://www.researchcatalogue.net/view/3017933/3017934

 

Aktualisierte FWF- Antragsrichtlinien online: NEU: „Statements zur ökologischen Nachhaltigkeit im Forschungsprozess“

In regelmäßigen Abständen aktualisiert der FWF die Antragsrichtlinien zu seinen Förderprogrammen. Die jüngste Aktualisierung beinhaltet die Einführung eines „Statements zur ökologischen Nachhaltigkeit im Forschungsprozess“ in den FWF-Programmen Einzelprojekte, Klinische Forschung und Einzelprojekte International. Im Zuge der Aktualisierung der Antragsrichtlinien führt der FWF ab sofort und verpflichtend mit 01. Dez. 2025 ein Statement zur ökologischen Nachhaltigkeit im Forschungsprozess ein. In den genannten Programmen sind Antragstellende künftig aufgefordert, beim Förderantrag darzustellen, wie ökologische Nachhaltigkeit im geplanten Forschungsvorhaben berücksichtigt wird, ohne den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn einzuschränken.

 

Dos & Don'ts in der Antragstellung von Horizon Europe-Projekten

Um die Qualität von HEU-Projekten zu verbessern und um häufige Fehler in der Antragstellung zu vermeiden hat die Europäische Kommission kürzlich eine Dos & Don'ts Seite für das Erstellen von kompetitiven Projekten erstellt.

 

Publikation “Creative Europe - Best Practice” erschienen!

Die neue Broschüre gibt einen exemplarischen Überblick über das breite Spektrum der Kulturprojekte 2014 – 2020 mit österreichischer Beteiligung und vermittelt bewährte Praktiken und Erfahrungswerte.

Kontakt

Die Angebote des Forschungsservices stehen allen Forscher*innen und forschenden Künstler*innen der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien offen.


Bei Fragen oder Anliegen wenden Sie sich, am besten mit konkreten Terminvorschlägen, an: 
 

Dr.in Julia Meer, MA
T.1, 1. Stock, Johannesgasse 4a, 1010 Wien 
j.meer@muk.ac.at
Tel.: +43 1 512 77 47-312


Hanna Praßl-Wisiak, BA BA MA MA
Raum 3.15 — T. +43 1 512 77 47-100 — Mobil: +43 664 60647 100
h.prassl-wisiak@muk.ac.at

 

Richtlinien zur Einreichung von Förderanträgen