Veranstaltungen

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"Wahnsinnsfilme"

Buchpräsentation und Vortrag

Di, 07.11.2023
18:30

Clemens-Hellsberg-Saal
Johannesgasse 4a
1010 Wien

EINTRITT FREI

Mit Univ.-Prof. Mag. Nicolai Gruninger (MUK) und Univ.-Prof. Dr. Mag. Martin Poltrum (SFU)

Einleitende Worte von Univ.-Prof. Dr. Mag. Martin Poltrum zum Buch Wahnsinnsfilme (Springer Verlag, 2023) und seine Arbeit an der Sigmund-Freud-Privatuniversität zum Thema Film.

Im Anschluss präsentiert Univ.-Prof. Mag. Nicolai Gruninger seinen Buchbeitrag in "Wahnsinnfilme: Schuld frisst Seele auf – Portrait eines Psychotikers im Lichte von Dostojewskijs Verbrechen und Strafe.", Der Maschinist (2004).  

Trevor Reznik, der Protagonist in Der Maschinist, leidet nach einem selbstverschuldeten Unfall mit Fahrerflucht, bei dem ein Junge ums Leben kommt, unter Schlaflosigkeit und Amnesie. Der monatelange Schlafentzug ruft in ihm eine wahnhafte Psychose mit Halluzinationen hervor. Erst als sich der Unfalllenker an seine Schuld erinnern kann und seine Tat gesteht, findet er den lang ersehnten Schlaf.

Der Held in Fjodor Dostojewskijs Roman Verbrechen und Strafe hat sich am Mord einer Pfandleiherin schuldig gemacht. Im Gegensatz zu Trevor Reznik muss die Romanfigur Raskolnikow die Spannkraft ihres Schuldkonflikts bei wachem Bewusstsein durchleben.

Mit Hilfe Dostojewskijs psychologisch-literarischer Analyse von Schuld und Gewissen wird in diesem Vortrag die Psychologie der Hauptfigur des Films Der Maschinist beleuchtet.
 

Zu den Vortragenden:

Univ.-Prof. Mag. Nicolai Gruninger ist Psychologe, freischaffender Musiker, Autor und Sprecher. Er lehrt seit 2008 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Anhand des Films Der Maschinist (2004) stellt Nicolai Gruninger in diesem Vortrag seine Vorlesung Psychologie im Film an der MUK vor.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Poltrum ist Philosoph, Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Professor für Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien. Details unter:  https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Poltrum


Veranstaltet durch das Kompetenzzentrum Film | Filmmusik der MUK

Schubert-Szenen

Ein Gespräch über filmische Mythisierungen

Mo, 11.12.2023
18:00 Uhr

Clemens Hellsberg Saal
Johannesgasse 4a
1010 Wien

EINTRITT FREI

Anhand ausgewählter Szenen aus Franz Schubert-Filmen entspinnt sich ein interdisziplinäres Gespräch über den Mythos des Komponisten und seine kinematographischen Ausprägungen. An bekannten wie weniger geläufigen Beispielen wird diskutiert werden, welche Wege Vorstellungen Schuberts im Kino genommen haben, auf welchen Traditionen sie fußten und worin ihr Eigenleben bestand.

Mit Werner Telesko (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Stefan Schmidl (MUK und ÖAW)

Einleitende Worte: Rosemarie Brucher (Vizerektorin für Forschung der MUK)
Eine Veranstaltung des Kompetenzzentrums Film | Filmmusik in Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

film@muk.ac.at

Leitung
Univ.-Prof. Dr. Stefan Schmidl
Johannesgasse 4a, 1010 Wien
3. Stock | Raum 3.15
T: +43 1 5127747 - 302
E: s.schmidl@muk.ac.at

Stv. Leitung
Univ.-Prof.in Dr.in Karoline Exner
Bräunerstraße 5, 1010 Wien
3. Stock | Raum 3.16
T. +43 1 512 77 47 530
M: +43 664 606 47 530
E: k.exner@muk.ac.at

Showreels Studiengang Schauspiel




DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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ÖFFNUNGSZEITEN

Montag bis Freitag:
8.00—22.00 Uhr (Johannesgasse 4a & Bräunerstraße 5)
8.00—20.00 Uhr (Singerstraße 26)
Samstag: 8.00—18.00 Uhr (alle Standorte)
Sonntag und Feiertag geschlossen

 

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