Aktuelle Veranstaltungen

Hysterical Articulations @ OWA

Mo, 12.10., 18:30 Uhr
So, 18.10., 10:30 — 18:30 Uhr
Otto Wagner Areal, Pavilion 10

What happens when we embrace non-dominant modes of communicating? 

All too often only certain ways of speaking are privileged. This workshop looks to help develop collaborative methods that challenge power dynamics in our society. we are especially interested in reframing sexist narratives around women and non-binary people’s voices. Situated in Otto Wagner’s former clinic this site-specific work will draw connections between problematic histories and traces of the past in the present through experimental musical improvisation, writing, scoring and vocal work. 

The hysteric is a gendered figure that has long been dismissed, or worse, sent to the asylum (Showalter). Jacques Lacan called hysterics ‘truthtellers’, people who were not satisfied by the restrains society placed on them. Together we will present a new ending that allows ‘her’ to tell ‘her’ story, drawing on auto-theory and critical fabulations as methodologies (Lauren Fournier, Saidiya Hartman). This work takes a non-binary, queer and trans inclusive approach to gender and welcomes students from all disciplines to join us (Preciado, Bersani, Butler).

During exercises and workshopping students will collaborate by bringing their subject specialism into direct contact with others. For example, music students and composers might work with dancers to consider how the voice, the body and the use of visual scores, loops, gestures and notation can create a vibrant and experimental new artwork which will then be filmed and used to take the work into the public sphere through installations and film screenings which we will discuss together. 

Anmeldung über MUKonline
LV-Nummer 501.011

 

PROGRAMM:

Mo, 12.10., 18:30 Uhr
Online

Vorstellung und Besprechung der Theorietexte

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So, 18.10., 10:30 — 18:30 Uhr
Otto Wagner Areal, Pavilion 10

10:30 Uhr: Meet & Discuss, Besprechung der Theorien und Planung der Artistic Research an dem Tag bei Kaffee und Croissants
12:00-15:00 Uhr: Zwei Break-out Gruppen zur künstlerischen Intervention/Interaktion onsite 15:30-17:30 Uhr: Besprechung und Gruppenbegehung der gewählten Locations
17:30-18:30 Uhr: Endbesprechung mit Tee 

Aktive Teilnahme Studierenden Vorbehalten

 

Dr Sharon Young is an artist based in London. Born in Northern Ireland she studied at The Royal College of Art where her doctoral research considered the role of the ‘hysteric’ as an activist for deconstructing dominant structures. Her practice ranges across photography, writing, film, performance and sound with a current interest in collaborative live practice. 

Her work has been presented and exhibited worldwide including The Freud Museum; The London Archives; Swedenborg House and is held in public collections such as the V&A Library, The Yale Centre for British Art and The Wellcome Collection.

 

Vermittlung als institutionelle Querschnittsaufgabe

Gastvortrag im Bereich Gender & Diversity im WiSe 26/27

Mi, 21.10., 9:30 — 13:00 Uhr
Bräunerstraße 5, Zimmer 4.27

Häufig wird die Aufgabe, Teilhabe zu ermöglichen, das Publikum zu diversifizieren und Schwellen zum Kulturbereich abzusenken bei Kulturvermittler*innen bzw. in Vermittlungsabteilungen angesiedelt. Ausgehend von dem Gedanken, dass Vermittlung weit mehr ist als ein eigenständiger Programmbereich, stellt der Vortrag die Frage, wie Vermittlung als institutionelle Querschnittsaufgabe verstanden und nachhaltig in Organisationen verankert werden kann. Statt Vermittlung auf einzelne Projekte oder Formate zu beschränken, wird sie als grundlegende Haltung und gemeinschaftliche Aufgabe aller Mitarbeitenden betrachtet.

Wie können Institutionen insgesamt von den Prinzipien, Methoden und Denkweisen der Vermittlung profitieren? Welche Prozesse und Strukturen braucht es, um Vermittlung dauerhaft in der Organisation zu verankern? Und wie gelingt es, nicht nur mit Programmen, sondern auch durch Kommunikation, Zusammenarbeit und interne Arbeitsweisen eine größere Zugewandtheit zu den Menschen zu entwickeln, die eine Institution erreichen, beteiligen und begeistern möchte?

Anhand von Erfahrungen aus der Festivalarbeit des Beethovenfests Bonn wird aufgezeigt, wie Vermittlung als kollaborativer und kontinuierlicher Prozess unterschiedliche Bereiche einer Institution prägen kann – von der Programmentwicklung über die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Partnerinnen bis hin zu internen Arbeitsabläufen und Entscheidungsprozessen.

Der Vortrag mit anschließendem Workshop eröffnet neue Perspektiven auf die Rolle von Vermittlung in künstlerischen und kulturellen Institutionen. Gemeinsam werden Ansätze erarbeitet und diskutiert, wie Vermittlung als Motor für Innovation, Teilhabe und organisatorische Transformation wirken kann und welche Impulse sich daraus für die eigene Praxis ableiten lassen.

Anmeldung bei Wiebke Rademacher
w.rademacher@muk.ac.at

 

Marion Leuschner, M.Mus. M.Ed., ist Musikvermittlerin beim BEETHOVENFEST BONN. Ihr beruflicher Werdegang brachte sie über das Kunstfest Weimar, die Klassik Stiftung Weimar, das PODIUM Esslingen und die Philharmonie Luxembourg nach Bonn. Neben ihrer Tätigkeit für das Beethovenfest ist Marion Leuschner forschend tätig. Derzeit befindet sich sich in der Startphase ihres Promotionsprojekts, das sich mit Musikvermittlung und Transformationen in Musikvermittlungsinstitutionen befasst (Betreuung: Prof. Dr. Irena Müller-Brosovic, ABPU Linz, Antrag bei SNF eingereicht).

Darüber hinaus lehrt sie seit vielen Jahren im Bereich Konzertpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Darüber hinaus wurde sie für Vorträge und Gastworkshops unter anderem an die Hochschule für Musik Detmold, die Anton Bruckner Privatuniveristät Linz, die mdw (isa academy) sowie die Hochschule für Musik und Theater München eingeladen. Musikvermittelnd war sie u. a. für die Musikakademie Rheinsberg, den Heidelberger Frühling und PODIUM Esslingen tätig.

 

DIE WELTAUTORIN: EIN ABEND FÜR ELFRIEDE JELINEK

veranstaltet vom Interuniversitären Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek 
der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien 
und dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum
in Kooperation mit der Burg

Internationale Veranstaltungsreihe zu
Elfriede Jelineks 80. Geburtstag: WELT.AUTORIN.JELINEK

Fr, 23.10., 19 Uhr
BURG, Kasino am Schwarzenbergplatz, Schwarzenbergplatz 1, 1010 Wien

„Ein Abend für Elfriede Jelinek“ findet im Rahmen der Internationalen Veranstaltungsreihe WELT.AUTORIN.JELINEK statt. Diese Veranstaltungsreihe befasst sich mit der österreichischen Nobelpreisträgerin als „Weltautorin“, die die aktuellen globalen antidemokratischen Entwicklungen mit Fokus auf die Position von Frauen* analysiert und deren Analysen weltweit wahrgenommen werden.

Die Veranstaltung würdigt Jelinek als politische Intellektuelle und engagierte Autorin, die in österreichischen ästhetischen Traditionen steht und globale Wirkungskraft hat. In Gesprächen und künstlerischen Beiträgen wird ihr Werk als seismographische Analyse gesellschaftlicher Machtverhältnisse und demokratischer Krisendynamiken reflektiert. Zur Diskussion steht dabei auch die Rolle von Künstler*innen als kritische Stimmen im Spannungsfeld von Öffentlichkeit, Politik und Empowerment.

Wissenschaftler*innen und Künstler*innen treten in Dialogen, Gesprächen, Grußworten und einer Lesung in Austausch und beleuchten Jelineks Bedeutung für aktuelle Debatten um Demokratie und Engagement.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird zusätzlich per Livestream übertragen. 
Link zum Livestream: univienna.zoom.us/j/67141467695 
Kenncode: jelinek

Nähere Informationen zum Programm und weitere Veranstaltungen unter ifvjelinek.at/veranstaltungen/

Elfriede Jelinek WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE

INTERDISZIPLINÄRER WORKSHOP FÜR NACHWUCHSWISSENSCHAFTLER*INNEN UND NACHWUCHSKÜNSTLER*INNEN

veranstaltet vom Interuniversitären Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek 
der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien 
und dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum
in Kooperation mit Wien Modern und dem Musikverein Wien

Mo, 2.11., 14:00 — 18:30 Uhr
Di, 3.11., 9:30 — 17:00 Uhr
Mi, 4.11., 9:30 — 13:00 Uhr
Otto Wagner Areal, Pavillon 10, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien

Der interdisziplinäre Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen und Nachwuchskünstler*innen „Elfriede Jelinek: WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE“ des Interuniversitären Forschungsnetzwerks Elfriede Jelinek und des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums, der in Kooperation mit der Wien Modern und dem Musikverein Wien stattfindet, bietet 17 Nachwuchswissenschaftler*innen und Nachwuchskünstler*innen die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren und mit Expert*innen, die als Mentor*innen fungieren, zu diskutieren. Er ist Teil des Schwerpunkts „Wissenschaft – Kunst – Demokratie“, der sich der Aufgabe und Verantwortung von Wissenschaft und Kunst angesichts der Erosion demokratischer Verbindlichkeiten durch populistische Politiken und autoritäre Kräfte widmet.

Im Plenum und in Kleingruppen besprechen die Teilnehmenden ihre Beiträge und diskutieren darüber, welche konkreten ästhetischen und epistemischen Strategien Wissenschaft und Kunst entwickeln können, um sich den antidemokratischen Diskursen und Rhetoriken entgegenzustellen und aufklärerisches, demokratisches Wissen zu befördern.

Nähere Informationen zum Programm und weitere Veranstaltungen unter ifvjelinek.at/veranstaltungen/
 

Women Composers of Latin America: History, Modernity, and Contemporary Musical Thought

Gastvortrag im Bereich Gender & Diversity im WiSe 26/27

Mi, 18.11., 14:00 — 17:00 Uhr
Johannesgasse 4A, MUK.podium

This lecture examines the diverse and evolving contributions of women composers to the musical history of Latin America, tracing a trajectory from the late nineteenth century to contemporary composition. Rather than presenting these composers as an isolated or marginal category, the lecture situates their work within the broader aesthetic, historical, and cultural transformations that have shaped Latin American musical modernity.

The discussion will focus on the work of Teresa Carreño, Alicia Urreta, Graciela Paraskevaídis, Tania León, Hilda Paredes, Gabriela Ortiz, and Diana Syrse, examining different approaches to musical language, identity, modernism, migration, memory, and experimentation.

Through selected works and musical examples, the lecture will consider how these composers have negotiated questions of cultural identity and artistic autonomy while engaging with both local traditions and international currents of contemporary music. The aim is not only to recover voices that have historically received limited attention in musicological narratives, but also to reconsider the ways in which Latin American musical modernity can be understood through their diverse aesthetic perspectives.

 

PROGRAMM:

45 Minuten Vortrag
Anschließend Masterclass mit Studierenden

Aktive Teilnahme auf maximal drei Studierende begrenzt

 

Ana Gabriela Fernández is a Cuban-Mexican pianist, researcher, and educator based in Paris. She holds a Doctorate in Music Performance from the National Autonomous University of Mexico (UNAM), where her doctoral research focused on the relationship between music and literature through the work of Julián Orbón.

Her artistic and academic work focuses particularly on Latin American music of the 20th and 21st centuries, with an emphasis on contemporary repertoire and the intersections between musical creation, cultural identity, and literature. As a pianist, she has performed as a soloist in Europe and the Americas and has presented lectures and academic projects related to Latin American music and its contemporary practices.

She combines her work as a performer with research, writing, and teaching, developing projects that seek to create dialogue between Latin American musical traditions and contemporary European artistic and academic contexts.