„[J]eder falsche Ton zerschneidet sie, jedes schiefe Wort geht durch sie hindurch, jede verachtungsvolle Bemerkung [...] trifft sie ins Mark, und sie kann das nicht mehr vergessen.“
Elfriede Jelinek in: FaustIn and out
Aufbauend auf den Forschungsschwerpunkt „Geschlecht und Gewalt“ widmet sich der Forschungsschwerpunkt „Sprache und Gewalt“ einem zentralen Aspekt im Werk Elfriede Jelineks: der sprachlichen Unterdrückung, Marginalisierung und Ausgrenzung in zunehmend antidemokratischen, autokratischen und totalitären Systemen.
Das Projekt „Sprache und Gewalt“ startet mit einer prozesshaft strukturierten Arbeitsgruppenphase, in der die grundlegenden Positionen Elfriede Jelineks zu Gewalt in / mit / durch Sprache herausgearbeitet und an gesellschaftspolitisch aktuellen Themen und Fragestellungen angebunden werden. Die Arbeitsgruppe setzt sich dabei aus Mitgliedern der Universität Wien, der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, International Scientific Partners des interuniversitären Forschungsnetzwerks wie auch aus weiteren interdisziplinären Expert*innen und Kooperationspartner*innen zusammen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppenphase werden in einem Joint Experience Camp in kooperativen und offenen Formaten zusammengetragen. Darüber hinaus hat das Joint Experience Camp das Ziel, weiterführende Fragestellungen für die folgenden Arbeitsschwerpunkt zu formulieren.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier: https://ifvjelinek.at/forschungsarbeiten/projekt-sprache-und-gewalt/