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Inklusives Theater JETZT!26: Enthusiasmus und viel Herz (ORF, Kurier)

Mo, 27.04.2026, 09:30 Uhr

Mit dem Programm „Jetzt!“ bildet das Burgtheater Schauspieltalente mit Behinderungen aus. Gemeinsam mit Studierenden der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien entsteht das Stück „Transit“, das im Kasino am Schwarzenbergplatz Premiere feiert.

Mit dem Programm „Jetzt!“ bildet das Burgtheater Schauspieltalente mit Behinderungen aus. Gemeinsam mit Studierenden der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien entsteht das Stück „Transit“, das im Kasino am Schwarzenbergplatz Premiere feiert.

Burgtheater-Projekt „Jetzt!“: Inklusive Theaterarbeit: ORF Kultur Heute, 23.04.2026 (Link)

„Transit“ wurde gemeinsam mit Studierenden der Musik- und Kunstprivatuniversität der Stadt Wien (MUK) erarbeitet. Es spielt an einem Bahnhof. Hier treffen unterschiedliche Menschen aufeinander, die alle etwas gemeinsam haben: Sie wollen weiterkommen. […] Das Projekt soll laut Burgtheater einen Impuls für einen Umdenkprozess im Kulturbetrieb und in der Gesellschaft setzen. Auch beim Theaterabend steht Zugänglichkeit im Mittelpunkt: So wird mit Gebärdensprache, Beschreibungen und einfacher Sprache gearbeitet. 

„Das Besondere daran ist, dass man dann auf der Bühne steht und vor Leuten spielt. Es verbessert auch das Selbstbewusstsein“, sagte eine Schauspielerin zu, „Wien heute“. Ein anderer Schauspieler meinte: „Ich möchte irgendwann mal eine eigene Serie machen, eine Comedyshow und einen Podcast. Sowas in der Richtung könnte ich mir vorstellen.“

Barrierefreie Bühne: Schauspiel für alle, ORF Wien heute, 23.04.2026 (Link)

[…] Die einen beherrschen die Tanzschritte fast perfekt, die anderen tun sich zum Teil recht schwer. Aber man lebt mit Enthusiasmus die Inklusion: „Transit“ ist die Abschlussinszenierung des Programms „Jetzt!“ unter der Leitung von Constance Cauers. Thema der 50-minütigen Präsentation sind der Bahnhof, die Bewegung und der Stillstand. Die digitale Anzeigentafel von Daniel Huber bringt das Durcheinander grafisch auf dem Punkt, Georg Marsh übersetzt fröhlich auch die Choreografie von Steffi Wieser in Gebärden – indem er die Bewegungen nachahmt. 

Lucie Hedderich hat aus dem Fundus mit Pepsi-Automat, US-Telefonzelle und Plastikschalensitzen ein hoch praktikables Bühnenbild entworfen. Denn es erlaubt, sich für den nächsten Auftritt oder das Solo zu sammeln. Niklas Kern, ein Meister der Bewegung, ist im diversen Grüppchen geradezu ein Profi: Vor zwei Jahren eröffnete er den Opernball. Daniel Huber (mit Gehstock) bewältigt bravourös einen sprachlichen Hochseilakt. 

Thomas Trenkler:  Mit Enthusiasmus und viel Herz im Wartesaal der Möglichkeiten, Kurier 24.04.2026 (Link)

Sarah Wetzlmayer: Inklusives Professionalisierungsprogramm „JETZT!26“ — Höchste Eisenbahn 
Die Bühne, 04/2026, S. 74f — Vgl. MUK-Medienspiegel 06.04.2026 (Link