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Johanna von der Deken ist Sängerin, Schauspielerin, Autorin und Pädagogin. Aufgewachsen in einem musikalisch geprägten Umfeld, erhielt sie bereits im Alter von sechs Jahren Violinunterricht am Konservatorium ihrer Heimatstadt Graz und spielte im dortigen Jugendorchester. Ihre besondere Affinität zur Sprache entwickelte sie bereits während ihrer Schulzeit am Akademischen Gymnasium. Als begeisterte Chorsängerin machte sie einen Lehrgang für Chorleitung an der Grazer Musikuniversität.
Nach der Matura absolvierte sie eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule des Volkstheaters in Wien. Danach wurde sie an das Volkstheater und das Theater der Jugend engagiert, moderierte eine Live-Sendung im ORF Confetti-TV und spielte die Hauptrolle im Film Rennlauf von Wolfram Paulus.
Parallel zu ihrer schauspielerischen Tätigkeit galt ihr wachsendes Interesse dem Gesang. Sie begann eine Sologesangsausbildung an der MUK, führte diese bei Hilde Rössel-Majdan und Hilde Zadek weiter und ergänzte ihre Studien durch Meisterkurse bei Paul Hamburger, Jessica Cash und Roger Vignoles.
Johanna von der Deken war sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich tätig. Ihr Repertoire reicht von Renaissancemusik bis zu zeitgenössischen Werken. Engagements führten sie unter anderem an das Theater an der Wien, die Opéra Garnier, die Neue Oper Wien, die Oper Klosterneuburg, das Stadttheater Klagenfurt sowie zu den Bregenzer und Berliner Festspielen.
Sie arbeitete mit Regisseur*innen wie Jonathan Meese, Michael Sturminger, Christiane Lutz, Philipp Harnoncourt, Markus Kupferblum und Saskia Höbling zusammen und sang unter dem Dirigat von Simone Young, Andrés Orozco-Estrada, Jordi Savall, Donald Runnicles, Friedrich Cerha, H. K. Gruber, Johannes Kalitzke, Martin Haselböck und Beat Furrer.
Im Konzertbereich wurde sie zur Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem Concentus Musicus Wien, den Wiener Symphonikern, La Capella Reial de Catalunya, der Wiener Akademie und dem Klangforum Wien eingeladen.
Eine jahrelange Zusammenarbeit verbindet sie mit der Pianistin Yu Horiuchi und dem Pianisten Hyung-Ki Joo.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Johanna von der Deken auch als Autorin tätig. Im Auftrag der Wiener Staatsoper verfasste sie die Libretti zu den Opern Das Städtchen Drumherum von Elisabeth Naske und Patchwork von Tristan Schulze. Für die Wiener Sängerknaben entstand das Libretto Die Struwwelkinder, für die mdw Sind wir noch zu retten? von Herwig Reiter.
Zunehmend rückte die pädagogische Arbeit in den Mittelpunkt ihres Wirkens. Zur Vertiefung ihrer didaktischen Kompetenz absolvierte sie eine Ausbildung in Atem-Tonus-Ton nach Maria Höller-Zangenfeind sowie eine Fortbildung in funktionaler Stimmbildung. Von 2019 bis 2026 war sie als Dozentin für Atem/Stimme/Sprechen und Gesang an der Schauspielschule Wien tätig. Seit 2021 arbeitet sie im Rahmen des Projekts Aufatmen von Arts for Health Austria als Atem- und Stimmtrainerin mit Long-Covid-Patient*innen. Seit 2023 ist sie als Trainerin am Zentrum für Stimme & Sprechen tätig.
Seit dem Sommersemester 2026 lehrt sie an der MUK das Fach Sprechen am Institut für Gesang und Oper.
seit Februar 2026