Die Dekanin der Fakultät Darstellende Kunst an der MUK, Dr. Karoline Exner, war Mitglied einer Jury, die erstmals einen Preis für Transparenz, Fairness und Respekt am Theater ausgelobt hat. Als Sieger gingen aus diesem Wettbewerb das Schauspielhaus Wien und das vierköpfige Führungsteam hervor, dessen viel diskutierte Ablöse mit der Spielzeit 2027/28 bevorsteht.
Das Schauspielhaus Wien darf sich „das zeitgemäße Theater der Saison 2025/26“ nennen. Diesen Titel hat eine Jury im Auftrag des im Vorjahr als Wissensdrehscheibe gegen Machtmissbrauch am Theater gegründeten Vereins „Das zeitgemäße Theater e.V.“ (dzth) vergeben — und zwar bereits vor dem Bekanntwerden der Nichtverlängerung des derzeitigen Leitungsteams, wie man betont. […] Für den Preis konnten spezielle Bemühungen um transparente Kommunikation, respektvolle Zusammenarbeit und faire Produktionsbedingungen eingereicht werden.
Die Jury würdigte nun unter anderem neue Beteiligungsformate für Mitarbeitende, die stärkere Zusammenarbeit im Arbeitsalltag ermöglichen, die Arbeit einer Diversity-AG sowie Initiativen zur Verankerung transparenter Kommunikation und gemeinsamer Verantwortung im Arbeitsalltag.[…] Die Jury bestand aus der Opernsängerin Annette Dasch, dem Schauspieler und Dozenten an der Otto Falckenberg Schule München Murali Perumal, der Schauspielerin Julia Riedler und Karoline Exner, der Dekanin der Fakultät Darstellende Kunst an der MUK.
Schauspielhaus Wien ist „das zeitgemäße Theater der Saison 2025/26“, Der Standard, 29.06.2026 (Link)
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[…] Der Jury gehörten neben der Sopranistin Annette Dasch auch Prof. Dr. Karoline Exner (Institutsleiterin Schauspiel und Dekanin der Fakultät Darstellende Kunst an der MUK Wien), Schauspieler Murali Perumal und Schauspielerin Julia Riedler an. Das Schauspielhaus Wien zeige „auf beeindruckende Weise“, „wie eine Organisation gesellschaftliche Veränderungen nicht nur reflektiert, sondern aktiv in ihre eigenen Strukturen und Arbeitsweisen integriert“, schreibt die Jury in ihrem Preis-Statement.
Zeitgemäßes Theater e.V. ehrt Schauspielhaus Wien, nachtkritik, 29.06.2026 (Link)