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Zweite Amtsperiode für Andreas Mailath-Pokorny

Mittwoch25.05.202209:50 Uhr

In seiner Sitzung am 25. Mai 2022 hat der Universitätsrat Andreas Mailath-Pokorny für weitere vier Jahre zum Rektor der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) gewählt. Seine zweite Amtsperiode beginnt mit 1. September 2022.

Mit 11. Dezember 2021 hat die Wien Holding die Ausschreibung für die Geschäftsführung und das Rektorat der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), einem Unternehmen der Wien Holding, gestartet. Die Ausschreibung wurde notwendig, da die Funktionsperiode des MUK-Rektors gemäß Satzung vier Jahre beträgt und damit die Amtsperiode des aktuellen Rektors Dr. Andreas Mailath-Pokorny mit Ende August 2022 ausläuft. Die Ausschreibung der Position der Geschäftsführung und des Rektorates der MUK erfolgte nach den Bestimmungen des Stellenbesetzungsgesetzes des Bundes und nach der Satzung der Privatuniversität. Unterstützt und begleitet wurde das Verfahren von der Deloitte Consulting GmbH.

Mailath-Pokorny um vier Jahre verlängert – Wahl durch Universitätsrat erfolgt

Das Verfahren ist nun abgeschlossen. Die für die Entscheidungsfindung einberufene Findungskommission hat nach den öffentlichen Hearings einen gereihten Vorschlag dem Senat der Universität übermittelt, der nach ausführlichen Beratungen Mailath-Pokorny für die Besetzung des MUK-Rektorats vorgeschlagen hat. Dieser Vorschlag wurde in der Folge dem Universitätsrat vorgelegt. In seiner Sitzung am 25. Mai 2022 hat nun der Universitätsrat Andreas Mailath-Pokorny für weitere vier Jahre zum Rektor der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) gewählt. Seine zweite Amtsperiode beginnt mit 1. September 2022.

Der Findungs­kommission gehörten zwei stimmberechtigte fachkundige Mitglieder an, die vom Eigentümer (Wien Holding) nominiert wurden, sowie zwei stimmberechtigte Mitglieder, die vom Senat der Universität entsandt waren. Die Leitung der Findungskommission oblag der Wien Holding. Weiters waren als beratende Mitglieder der Aufsichtsratsvorsitzende der MUK sowie jeweils ein Vertreter des Betriebsrates, der Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungs­fragen sowie der Personalberater eingebunden.

Um die Position des MUK-Rektors haben sich insgesamt 17 Personen (sieben Frauen und zehn Männer) beworben, davon haben es vier in die öffentlichen Hearings geschafft.

Eindrucksvolle Bilanz und beste Wahl für die Zukunft der MUK

„Ich freue mich sehr, dass wir Andreas Mailath-Pokorny für weitere vier Jahre als MUK-Rektor bestätigen können. Von seiner exzellenten Expertise, seinen ausgezeichneten Managementfähigkeiten, seiner langjährigen Erfahrung im Kultur- und Bildungs­bereich sowie seiner nationalen und internationalen Vernetzung hat die MUK in jeder Hinsicht enorm profitiert und das während einer Corona-bedingt besonders schwierigen Zeit, durch die er alle Angehörigen der MUK sicher geführt hat“, so Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

Die Bilanz von Mailath-Pokornys erster Amtszeit kann sich sehen lassen: So ist es ihm nicht nur gelungen, den intensiven Prozess der Reakkreditierung, also die Voraussetzung zur Weiterführung der Musik und Kunst Privatuniversität und sämtlicher Studiengänge, für weitere sechs Jahre erfolgreich zu vollziehen, sondern es wurde auch das Bachelorstudium Instrumental- und Gesangpädagogik entwickelt. Dieser neue Studienzweig bietet eine hochqualifizierte künstlerische, pädagogische und wissenschaftlich orientierte Berufsvorbereitung am jeweiligen Instrument.

„Besonders erfreulich ist auch der wirtschaftliche Erfolg. Allein im Jahr 2021 wurden drei Drittmittelprojekte im Gesamtausmaß von 762.000 Euro eingeworben und weitere Vorhaben mit einer Summe von mehr als 2,5 Millionen Euro beantragt. Damit konnte die MUK im Vergleich zum Vorjahr die Höhe der für Forschungsprojekte bewilligten Förderungen nahezu verzehnfachen. Der enorme Zugewinn in diesem Bereich bestätigt die Relevanz und Qualität der Forschung an der Musik und Kunst Privatuniversität“, so Wien Holding Chef Dr. Kurt Gollowitzer.

„Künstlerische Talente zu fördern, ist die vornehmste Aufgabe, die man im Kulturbereich haben kann. Deshalb freut es mich, dass ich meine Erfahrungen weiter in der MUK einbringen und mithelfen kann, dieses Schmuckstück des Wiener Kulturlebens zum Glänzen zu bringen. Ein neues Doktoratsstudium, ein Lehrgang für performative Kunst und die Steigerung der Forschungsleistung sind die nächsten Herausforderungen für diese einzige und einzigartige Universität der Stadt Wien“, so Dr. Andreas Mailath-Pokorny.

Der berufliche Werdegang von Andreas Mailath-Pokorny

Andreas Mailath-Pokorny (Jahrgang 1959) ist promovierter Jurist und absolvierte sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Weitere Ausbildungs­wege führten ihn an die Johns Hopkins University (School of Advanced International Studies, Bologna Center), wo er das Diplom für International Relations erlangte sowie an das Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Seine berufliche Karriere startete Mailath-Pokorny im Diplomatischen Dienst des Bundes­ministerium für Auswärtige Angelegenheiten im Jahr 1986. Von 1988 bis 1996 war er im Kabinett des österreichischen Bundeskanzlers Franz Vranitzky – zuletzt als Büroleiter – tätig. Danach leitete er bis 2001 die Sektion für Kunstangelegenheiten im Bundeskanzleramt. Im Jahr 2001 wechselte er in die Wiener Stadtregierung als Stadtrat für Kultur und Wissenschaft. Seine Agenden wurden ab 2015 um die Bereiche Sport, Information und IKT erweitert und er war bis Mai 2018 als Stadtrat im Amt. Mailath-Pokorny ist auch Präsident des Bundes Sozialdemokratischer Akademiker*innen, Intellektueller und Künstler*innen. Seit 1. September 2018 ist Mailath-Pokorny als MUK-Rektor tätig. In dieser Funktion wurde er nun für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren bestätigt.


DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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