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NESTROY-Preis an Benedikt Paulun

Di, 03.11.2015, 09:00 Uhr
Benedikt Paulun © Michael Wurm
Benedikt Paulun © Michael Wurm

Bei der diesjährigen Verleihung der NESTROY-Preise gestern Abend hat mit Benedikt Paulun ein Student der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (kurz MUK) einen der begehrten Schauspielpreise gewonnen. Bereits seit 2000 werden mit dem NESTROY herausragende Leistungen Wiener und anderer Österreichischer Bühnen gewürdigt.

Benedikt Paulun konnte sich in einer spannenden Galanacht über diese große Auszeichnung und Anerkennung der Jury freuen. Prämiert wurde er für seine Rolle als Max in Freak im Theater der Jugend und damit zum besten männlichen Nachwuchsschauspieler 2015 gewählt. MUK-Rektor Prof. Dr. Franz Patay zeigte sich in einer ersten Reaktion überwältigt: „Die derartig herausragende Leistung von Benedikt Paulun hat nicht nur jeden an unserer Universität überzeugt, sondern auch das Publikum und nicht zuletzt die Jury. Ich kann nur meine große Bewunderung an Benedikt Paulun aussprechen und bin sicher, dass dies nicht die letzte Würdigung für seine Arbeit gewesen sein wird. Sein Können unterstreicht wofür wir mit unserer Ausbildung einstehen.” Paulun studiert derzeit im 4. Jahrgang Schauspiel (unter der Leitung von Univ.-Prof. KWPU Dr. Karoline Exner).

Karoline Exner sieht in dieser Auszeichnung einen Auftrag für ihren Studiengang: „Die letzten Jahre haben bei Benedikt eine gewaltige Entwicklung gezeigt. Schauspielerisch befindet er sich auf einer absoluten Erfolgswelle, die diese Auszeichnung nun unterstreicht. Die Aufgabe unserer Universität ist seit jeher solche Talente zu erkennen und individuell zu fördern. Auch wenn wir uns in unserer Arbeit bestätigt und gestärkt fühlen, dürfen wir uns nicht zurücklehnen, sondern werden weiter in unseren Nachwuchs investieren, um unseren sehr hohen Ausbildungszielen zu entsprechen.”

Insgesamt wurden sieben weitere ehemalige Absolventinnen und Absolventen für einen Preis nominiert.

Benedikt Paulun
Benedikt Paulun wurde 1990 in Pfaffenhofen a.d. Ilm, Deutschland geboren. Das Jungtalent hat in den letzten Jahren sowohl Film- als auch Theatererfahrung sammeln können. 2015 spielte er zum Beispiel in dem Kurzfilm Viktor unter der Regie von Nils Neuer. 2014 trat er in der Rolle des Bill Kingsley in Nennt mich nicht Ismael im Theater der Jugend, Regie Stefan Berendt, auf. Laut Thomas Birkmeir, Direktor des Theater der Jugend, zeichnet Benedikt Paulun eine „seltene Gabe” aus: „nicht nur eine für sein Alter verblüffende Ernsthaftigkeit, sondern vor allem eine Unverstelltheit, die man suchen muss – er lügt nicht auf der Bühne”.


Über die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
(vormals Konservatorium Wien Privatuniversität)


Die MUK bzw. Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien versteht sich als städtische Musik- und Kunstuniversität im Hier und Jetzt, die durch unermüdliches Erforschen der Musik, des Tanzes und des Schauspiels kulturelle Werte für die Zukunft schafft. Die heutige MUK geht auf die in den 1920er begonnenen Bemühungen von privaten Trägern und der öffentlichen Verwaltung der Stadt Wien zurück, breiten Bevölkerungsschichten Zugang zu höchsten Standards entsprechender künstlerisch-musikalischer Bildung und Berufsausbildung zu ermöglichen. 1945 erfolgte durch die neukonstituierte Stadtregierung die Gründung der Musiklehranstalten der Stadt Wien, bestehend aus dem Konservatorium, den Musikschulen und der Kindersingschule. Mit der Ausgliederung des Konservatoriums und der Universitätsakkreditierung im Jahre 2005 ermöglichte die Stadt Wien – als Alleineigentümerin der Institution – Studierenden aus aller Welt ein zeitgemäßes, auch im internationalen Vergleich anspruchsvolles und dennoch finanziell leistbares künstlerisches Studium gemäß den Richtlinien der Bologna-Deklaration der Europäischen Union. Bis 2. November 2015 hieß die Institution Konservatorium Wien Privatuniversität.

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Bernhard Mayer-Rohonczy
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