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Univ.-Prof.
Lars Seniuk, MMuszur CO-Visitenkarte (Kontaktdaten)
Bereits als Teenager und in seinen frühen 20er Jahren genoss Lars Seniuk eine internationale Karriere als Trompeter und Dirigent. Mit Mitte 20 trat der als „Überflieger“ (Hessischer Rundfunk, SWR) und „Tausendsassa“ (Deutschlandfunk) betitelte Musiker zudem als gefragter Komponist in Erscheinung. Mit 29 Jahren folgte er dem Ruf als Professor für Jazztrompete an die MUK Wien. Bis 2024 leitete er zudem das Jazz-Institut an der MUK. 2024, im Alter von 34 Jahren, wählte ihn die renommierte Hochschule für Musik Dresden zu ihrem Rektor. Er gilt damit als zweitjüngster Rektor einer Hochschule in der Geschichte Europas. Als leidenschaftlicher Hochschullehrer und Förderer junger Talente ist er darüber hinaus weiterhin als Professor an der MUK Wien tätig. Er gibt weltweit Masterclasses und gilt international als einer der führenden Blechblas-Expert*innen. Zu seinen Schüler*innen zählen u.a. Lorenz Widauer (internationaler Jazz-Solist), Stefan Houy (Solotrompeter Hamburger Staatsoper), Christophe Schweizer (internationaler Solist, u.a. Mingus Big Band), Erik Konertz (Musikhochschule Hannover), Andreas Meissl (Synchron Stage Wien) und viele mehr.
Konzerte und Produktionen u.a. mit Jeff Ballard, Richie Beirach, Jim Black, Randy Brecker, Gunhild Carling, Chris Dahlgren, Bill Dobbins, Dave Douglas, Herb Geller, Danny Gottlieb, John Hollenbeck, Gary Husband, Guillermo Klein, Nils Landgren, Adrian Maers, Don Menza, Andy Middleton, Bill Ramsey, Ack Van Rooyen, Inéz Schaefer, Vladislav Sendecki, Curtis Stigers, Silvan Strauß, Kenny Wheeler, Jiggs Whigham u. v. m.
Mit familiären Wurzeln in Polen und der Ukraine wuchs Lars Seniuk in Norddeutschland auf. Selbst ein First Generation Student, konnte er durch glückliche Umstände eine klassische Trompeten-Ausbildung bei Hans-Jörg Packeiser und ein Jungstudium für Jazztrompete bei Ingolf Burkhardt an der HfMT Hamburg genießen, sowie anschließend Jazztrompete und Komposition (für Klassik, Neue Musik und Jazz) in Berlin und Hamburg studieren. Er sammelte umfangreiche Bigband-Erfahrung, u. a. als jüngstes Mitglied im deutschen Bundesjazzorchester, als regelmäßiger Gast der NDR Bigband, mit dem Global Music Orchestra u. v. m.
Tourneen führten Seniuk durch ganz Deutschland, verschiedene europäische Länder, nach China, Japan sowie in die USA (u. a. als Preisträger der International Made In New York Jazz Competition) – mit eigenen Projekten und als Sideman in den verschiedensten Stilen von traditionellem Jazz und Bebop über die Musik aus verschiedenen Kulturen bis zu Avantgarde, elektronischer Musik und Mikrotonalität.
Der von der Presse als „Überflieger“ (Hessischer Rundfunk, SWR) und „Tausendsassa“ (Deutschlandfunk) betitelte Musiker wurde 2016 mit dem von ihm geleiteten New German Art Orchestra für den ECHO Jazz nominiert. Er ist als Komponist, Arrangeur und Dirigent regelmäßig zu Gast bei der hr-Bigband, der NDR Bigband und der WDR Big Band und übernahm 2014 im Alter von gerade einmal 24 Jahren die Leitung des Landesjugendjazzorchesters Hamburg, das er bis 2021 zu einem der führenden Auswahlorchester im europäischen Raum entwickelte.
Nach Lehraufträgen an den Musikhochschulen in Frankfurt, Hamburg und Weimar wurde Lars Seniuk 2019 im Alter von 29 Jahren als Trompetenprofessor und Institutsleiter Jazz an die MUK berufen. 2022 wurde er mit dem Anerkennungspreis der Jury beim Ars Docendi-Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs öffentlichen Universitäten ausgezeichnet.
Er forscht und publiziert u. a. zu Themen wie der Verbindung von Jazz mit weiteren Musikkulturen, Neuer Musik und elektronischer Musik, zur Künstler*innengesundheit sowie zur Hochschuldidaktik.
2015 gründete Lars Seniuk die gemeinnützige Initiative Miteinander durch Musik e.V., die deutschlandweit Musikprojekte für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene ehrenamtlich initiiert, durchführt und unterstützt und sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagiert. Er leitete von 2017 bis 2021 ehrenamtlich das Jazzbüro Hamburg e.V., den Dachverband des Jazz in Hamburg, und rief 2018 die Arbeitsgruppe Jazz & Gender ins Leben. Zudem engagiert er sich aktiv für die Förderung anderer First Generation Students und ist Mentor im Programm Leading Creatives: Women in Music Leadership der HMT München.
seit September 2019