Unter dem Motto „How Europe Wins“ stehen beim Europäischen Forum Alpbach 2026 aktuelle Fragen zur Debatte. Wie bereits zuvor sind auch heuer Studierende und Lehrende der MUK als Stipendiat*innen, Workshop-Leiter*innen und Impulsgeber*innen im Tiroler Bergdorf dabei.
Das Europäische Forum Alpbach (EFA) findet seit 1945 jährlich im Tiroler Bergdorf Alpbach in Form einer dicht getakteten Reihe von Vorträgen, Panels und Workshops statt. Namhafte Referent*innen und Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur kommen aus allen Teilen der Welt zusammen, um Fragen der Zeit zu diskutieren und interdisziplinäre Lösungsansätze zu suchen.
Unter dem Motto „How Europe Wins“ stehen von 24. August bis 4. September 2026 aktuelle europäische Themen auf dem Programm. Wie in den vergangenen Jahren sind auch dieses Jahr Studierende und Lehrende der MUK als Stipendiat*innen, Workshop-Leiter*innen und Impulsgeber*innen dabei.
In sanfter Modifikation des Titelthemas bieten die MUK-Studierenden Pia Madlener (IGP, im Vorjahr bereits als Stipendiatin in Alpbach) sowie Hans-Adrian Dorfmeister-Pölzer (MAE) gemeinsam mit MAE-Studiengangsleiterin Wiebke Rademacher an fünf Terminen den Workshop How Europe Winds — Aufwind für Europa an: Teilnehmende werden dazu eingeladen, sich performativ mit den Elementen „Luft“ und „Wind“ auseinanderzusetzen: „Die zentrale Frage lautet hier nicht How Europe Wins, sondern How Europe Winds — wie ein Wind, der Räume öffnet, unterschiedliche Stimmen zusammenführt und neue Möglichkeiten entstehen lässt.“ Durch Bewegung, Klang und gemeinsame Improvisation werden die Teilnehmer*innen eingeladen, künstlerische Ausdrucksformen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Eine abschließende gemeinsame Performance verbindet Klang, Bewegung und Ausdruck. Der Workshop findet an fünf Terminen — von Dienstag, 25. bis inklusive Samstag, 29.08. — in der Mittelschule (Gym) in Alpbach statt.
Mit How Europe Winds setzt die MUK die Reihe von partizipativen und performativen Explorationen fort: 2025 hatten Olivier Benoît und Simeon Ohlson gemeinsam mit Wiekbke Rademacher mit dem Workshop Rethinking Masculinity: A Playful Exploration Through Art für mediales Interesse gesorgt; 2024 hatten Wieda Shirzadeh und Florian Reider das Workshop-Seminar Woodland Dialogues angeboten, 2023 gab es The Art of Being Spontaneous mit Elisabeth Müller und Tin Džaferović.
Da die MUK als Partnerin des Europäischen Forums Alpbach figuriert, waren interessierte Studierende erneut zur Bewerbung um ein Stipendium eingeladen. So sind 2026 die Studierenden Lola Sala (BA Zeitgenössischer und klassischer Tanz), Sophia Skrdlant (MAE) und Kan Zhang (MA Blockflöte, BA Alte Musik/Viola da Gamba) als Art Scholars an Bord des renommierten europäischen Festivals in den Tiroler Bergen.