Als Musik- und Kunstuniversität steht die MUK für das, was Menschen verbindet: Musik und Kunst entstehen im sozialen Kontext und kommen wiederum im sozialen Kontext zur Wirkung — über individuelle Herkunft und Weltanschauung, über nationale und über kulturelle Grenzziehungen hinweg.
Die Nachrichten über die aktuelle Weltlage erzeugen bei vielen von uns ein starkes Gefühl von Unsicherheit, Ungewissheit oder gar der Bedrohung. Wir bangen um die Menschen, die gerade von Krieg und Zerstörung, aber auch von Unterdrückung und Gewalt betroffen sind.
Mit ihrem pragmatischen Engagement für künstlerische und wissenschaftliche Freiheit, für Vielfalt und Menschenwürde, für Respekt und für ein friedliches Miteinander steht die MUK im Zeichen der Solidarität im universitären Alltag.
Entsprechend nehmen wir wahr, dass Kolleg*innen und Studierende derzeit in Angst und Sorge um Angehörige in Krisen- und Kriegsgebieten sind. Empathie und Anteilnahme sind das Gebot der Stunde: Wenn Sie Personen kennen, die unmittelbar betroffen sind, sprechen Sie Ihr Mitgefühl aus. Hören Sie zu. Fragen Sie, was gebraucht wird. Bieten Sie konkrete Hilfe an — auch in kleinen, praktischen Schritten. Und achten wir gemeinsam darauf, dass unsere Universität ein Ort bleibt, an dem niemand allein mit Sorge bleiben muss.
Kunst und Musik können Krieg nicht beenden — doch sie stärken Menschlichkeit: in einem respektvollen und solidarischen Miteinander.