Sommer-News #4: „Alma und Oskar“ – großes Kino mit MUK-Absolvent*innen

Di, 18.07.2023
  • Schauspiel
Emily Cox in der Rolle der Alma Mahler sowie Valentin Postlmayr als Oskar Kokoschka in einem Film von Dieter Berner. Foto: Panda Film Verleih.
Emily Cox in der Rolle der Alma Mahler sowie Valentin Postlmayr als Oskar Kokoschka in einem Film von Dieter Berner. Foto: Panda Film Verleih.

Mit Valentin Postlmayr und Doris Uhlich stehen nicht weniger als zwei prominente Absolvent*innen der MUK auf der Cast List einer österreichischen Filmproduktion, die gerade ihren Weg durch die österreichischen Lichtspielhäuser antritt. Dieter Berners „Alma und Oskar“ zeigt eine intensive Liebesgeschichte zwischen zwei Künstlernaturen kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs.

Kokoschkas 1913/14 entstandenes Gemälde Die Windsbraut gilt als prominentes bildliches Zeugnis jener ebenso intensiven wie kurzen Liebesbeziehung, die die eben verwitwete Alma Mahler mit dem um sieben Jahre jüngeren expressionistischen Maler Oskar Kokoschka verband. Nach einem Drehbuch von Hilde Berger hat Dieter Berner nun ein intensives Beziehungsdrama gedreht, das mit Emily Cox und Valentin Postlmayr eine „Amour fou“ in Wiens Künstlermilieu kurz vor Anbruch des Ersten Weltkriegs inszeniert.  

Postlmayr hat den Bachelorstudiengang Schauspiel an der MUK absolviert und stand seither u. a. am Burgtheater Wien, am Akademietheater, am Volkstheater Wien sowie am Schauspielhaus Wien auf der Bühne. Der Schauspieler drehte zuletzt mit Barbara Albert und Katalin Gödrös, wirkte darüber hinaus an zahlreichen TV-Produktionen mit (Tatort, Soko Donau, Soko Kitzbühel, Sacher u. a.).

In einem Interview mit dem Standard erklärt Postlmayr, wie relevant die Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreografin Doris Uhlich zur Vorbereitung vieler (Liebes-)Szenen gewesen ist: „Sie hat uns über das nackte Miteinandertanzen mit der Materialität unserer Körper vertraut gemacht. Das hat gar nichts Sexuelles an sich“.  

Doris Uhlich studierte zeitgenössische Tanzpädagogik am damaligen Konservatorium der Stadt Wien (heute MUK) und ist als Choreografin international höchst aktiv. Derzeit ist ihre Arbeit more than naked im Rahmen des Festivals ImPulsTanz in Wien zu sehen.


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