Erneut Auszeichnungen für MUK-Angehörige beim Österreichischen Jazzpreis

Mi, 21.10.2026
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Peter Rom © Heribert Corn

2024 hat der Österreichische Musikrat (ÖMR) gemeinsam mit mica-music austria, der Ö1 Jazzredaktion, der IG World Music und dem Porgy & Bess den Österreichischen Jazzpreis ins Leben gerufen, um den kreativen Musiker*innen der lebendigen österreichischen Jazz- und World Music Szene mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu schenken. Auch in diesem Jahr waren wieder MUK-Studierende, -Alumni und -Lehrende unter Nominierten und Gewinner*innen vertreten.

Die Preise werden dabei den Kategorien „Best Live Act“, „Best Album“ und „Best Newcomer“ vergeben. 

In der Kategorie „Best Newcomer“ waren gleich mehrere MUK-Absolvent*innen dabei: Sängerin Amina Bouroyen, Pianistin Anna Maurer, Singer-Songwriterin Elena Schäfer (Zweiter Preis), Sängerin Eva Moreno, Schlagzeuger Jakob Kammerer sowie Komponist, Trompeter und Bandleader Lorenz Widauer durften sich über eine Nominierung freuen, wobei letzterer am Ende zum Gewinner gekürt wurde.

Auch in der Kategorie „Best Album“ gab es zahlreiche Nominierungen für die MUK: Saxophonist Wolfgang Puschnigs Saxofour, seit 35 Jahren eine Institution im Bereich Bläserensembles, veröffentlichte The Rhythm of the World; Pianist Georg Vogel war mit OGILSD VOBI dabei (Zweiter Preis); Anna Maurer präsentiert sich mit On her mind gleich in einer Mehrfachrolle als Sängerin, Songwriterin, Pianistin und Komponistin; Elena Schäfer zeigt mit Unterstützung von u. a. Matti Felber und Michael Marginter ihr Debütalbum Where I Go und Lorenz Widauers gemeinsames Album mit Avin Ahmadi Until We Meet Again zeigt Kammerjazz mit iranischen Einflüssen. Den Ersten Preis vergab die Jury diesmal an den Gitarristen und MUK-Lehrenden Peter Rom für sein Album Wanting Machine II.

Das Quartett Alpha Trianguli, bei dem Philipp Kienberger am Kontrabass und Jakob Kammerer am Schlagzeug tätig sind, das András Des Quartet mit u. a. Martin Eberle, slowklang bestehend aus Robert Unterköfler, Amina Bouryen und Robin Gadermaier sowie TSOMBANIS4 mit der stellvertretenden Institutsleiterin für Jazz Beate Wiesinger (Dritter Preis) am Bass waren allesamt für „Best Live Act“ nominiert. Die begehrte Auszeichnung erhielt das Trio Mel*E, das Low-Fi-Elektronik mit diffizilen Rhythmen mischt — den Kontrabass spielt MUK-Alumna Judith Ferstl.

Institutsleiter Oliver Potratz zeigt sich hocherfreut über die Preise und Nominierungen: „Die starke Präsenz von MUK-Studierenden, -Lehrenden und -Absolvent*innen unter den Ausgezeichneten erfüllt uns mit großer Freude. Sie zeigt eindrucksvoll, mit welcher enormen kreativen Energie, künstlerischer Leidenschaft und Professionalität das Institut für Jazz an der MUK von allen Beteiligten getragen wird.
Die Gemeinschaft am  Institut für Jazz bringt seit Jahrzehnten herausragende Künstler*innen und zukunftsweisende Impulse hervor. Dass unsere Studierenden, Absolvent*innen und Lehrenden die Szene so nachhaltig mitgestalten, unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit: Improvisation und Kooperation bilden das Fundament für Kreativität und Resilienz in einer komplexen Gesellschaft. 
Allen Ausgezeichneten wünschen wir weiterhin viel Inspiration und Erfolg auf ihrem Weg! Wir danken den Organisator*innen und Juror*innen des Österreichischen Jazzpreises für ihr wichtiges Engagement.“

Die Gala mit der Überreichung der Preise und einem jeweils 25-minütigen Konzert der Gewinner*innen findet am Samstag, den 28. November um 19:30 Uhr im Dom im Berg in Graz statt, wird vom Ö1 übertragen und vom ORF aufgezeichnet.

Wir gratulieren allen Preisträger*innen des diesjährigen Österreichischen Jazzpreises von ganzem Herzen! 

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