Pünktlich zum Ferienbeginn fanden die „KinderuniKunst Kreativwochen 2026“ statt. Auch in diesem Jahr war die MUK mit Workshops aus dem Bereich „Bewegung und Tanz“ wieder mit an Bord.
Die KinderuniKunst Kreativwochen 2026 haben in Wien bereits Tradition: Das Kooperationsprojekt der österreichischen Kunstuniversitäten mit zahlreichen Institutionen aus Kunst, Kultur und Wissenschaft bietet jährlich eine schöpferische Spielwiese für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren — und dies zum Nulltarif.
Die MUK war im Juli mit vier Workshops am Standort Bräunerstraße an Bord der KinderuniKunst Kreativwochen 2026: Die Kurse Feel the Music, Flowing Gravity (01 + 02) sowie Tanz der Elemente adressierten Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren und wurden von Julia Moser sowie von Laura Niedermoser geleitet. Beide Künstlerinnen belegen seit 2024 das Bachelorstudium Zeitgenössische Tanzpädagogik an der MUK. Die Kursleiterinnen berichten:
„Wie fühlt es sich an, mit der Schwerkraft zu tanzen? In unserem Workshop Flowing Gravity haben wir genau dies ausprobiert und entdeckt, wie vielfältig die Schwerkraft tänzerisch nutzbar ist. Mal haben wir ihr nachgegeben und sind sanft zu Boden geschmolzen, ein anderes Mal haben wir uns dagegen gewehrt und haben mit Sprüngen und kraftvollen Bewegungen gegen sie angekämpft. Auch technisch anspruchsvolle Floorwork-Elemente durften da nicht fehlen und wurden von allen freudig ausgeführt. Zur Auflockerung gab es zwischendurch Spiele für zwischendurch wie Tiger im Gras oder Ich packe meinen Koffer mit Tanzbewegungen“ (Julia Moser).
„In den Workshops Tanz der Elemente sowie Feel the Music konnten die Kinder die Welt des Tanzes auf kreative Weise entdecken. Gemeinsam erkundeten wir verschiedene Bewegungsqualitäten, improvisierten, entwickelten eigene Tanzideen und lernten Choreografien. Während bei Tanz der Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft als Inspiration für Bewegungen dienten, stand bei Feel the Music die Verbindung von Musik und Tanz im Mittelpunkt. Spielerisch wurden Kreativität, Körperbewusstsein und Freude an der Bewegung gefördert“ (Laura Niedermoser).