Die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) schreibt ab 2026 erstmals den Kitty Weinberger Musikpreis aus. Der Wettbewerb rückt die künstlerische Interpretation in den Mittelpunkt und verbindet sie mit einem programmatischen Konzept. Programmtitel, Programmkonzept und Werkauswahl sollen als Einheit überzeugen.
Die renommierte Jury besteht in diesem Jahr aus Hartmut Krones (em. Universitätsprofessor für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw), der den Vorsitz übernimmt, sowie Catalina Butcaru (Pianistin), Veronika Hagen (Bratschistin und Kammermusikerin), Julia Lacherstorfer (Intendantin des wellenklænge Festivals) sowie Livia Sellin (Institutsleiterin Saiteninstrumente) als Vertreterin der MUK.
Bei der Preisverleihung werden nicht nur die Urkunden an die drei Gewinner*innen-Ensembles überreicht, eines der Ensembles wird auch einen Auszug aus dem Wettbewerbsprogramm zum Besten geben.
Kitty Weinberger
Namensgeberin des Wettbewerbs ist Katharina „Kitty“ Weinberger (geb. Bunzl), die 2024 verstorben ist. Kitty Weinbergers lebenslanges Engagement galt der Unterstützung zivilgesellschaftlicher Projekte sowie dem Einsatz für Minderheiten- und Frauenrechte. Das Gedenken an den Holocaust war ihr, geprägt durch ihre eigene Familiengeschichte, ein besonders wichtiges Anliegen. 2008 initiierte sie gemeinsam mit ihrem Mann Peter Weinberger das Kammermusikfestival Wien.
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