Der Wildschütz, Albert Lortzings erfolgreichste Spieloper wurde am 31. Dezember 1842 uraufgeführt. Das Werk beinhaltet eine Fülle von unterhaltsamen Ideen.
Neben eines vermeintlichen Geschlechtertauschs, der durch die betonte Strenge „fester Grundsätze“ und eine urkomische Billard Szene in eine peinlich pikante Situation führt, zeigt sich der deutliche Gegensatz zwischen den Dorfbewohner*innen und der vornehmen Adelsgesellschaft. Dieser soziale Kontrast entwickelt sich zu einer zentralen dramaturgischen Komponente, die den Verlauf der Ereignisse wesentlich bestimmt.
Das lebendige Tempo der Musik und die satirischen, ironischen Texte betonen den Lustspielcharakter des Werks und lassen Parallelen zu Mozarts Die Hochzeit des Figaro erkennen.
Mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Sologesang
Regie, Bearbeitung, Bühne und Kostümauswahl: Beppo Binder
Musikalische Leitung und Einstudierung, Klavier: David Hojer
Zählkarten ab 17. März 2026 bei den Portier*innen der MUK in der Johannesgasse 4a erhältlich.