Im Juli 2026 sind MUK-Studierende des Instituts für Schauspiel in Harald Krewers Hörspieladaptierung von Rebekka Kricheldorfs Bühnenerfolg „Homo Empathicus“ zu erleben. Unter Leitung von Markus Meyer wurden die jungen Schauspieler*innen an die besonderen gestalterischen Herausforderungen des Mediums Radio herangeführt.
Das gelungene Beispiel macht Schule: Nachdem Schauspiel-Studierende der MUK im Sommersemester 2025 erstmals an einer Hörspielproduktion des Österreichischen Rundfunks mitgewirkt hatten, wird dieser neue Aspekt der praxisnahen Ausbildung auch im laufenden Studienjahr fortgesetzt. Unter der erprobten Regie Harald Krewers wird im Sommersemester 2026 Rebekka Kricheldorfs Erfolgsstück Homo Empathicus auditiv realisiert. Das ironisch-dystopische Spiel um eine geradezu exzessiv konfliktbereinigte Gesellschaft wurde im Fachblatt Theater heute als „exquisit vergiftete Zuckerwatte“ vorgestellt.
Die Ö1-Neuproduktion in Kooperation mit der MUK gab den Studierenden des 4. Jahrgangs Gelegenheit, die Arbeit im Hörspielstudio und die besonderen gestalterischen Mittel des Genres kennenzulernen. Seitens der MUK hat Markus Meyer die Arbeit im Hörspielstudio betreut. „Da die optische Komponente im Hörspiel fehlt“, erklärt Meyer, „sind es die Sprechenden, die das ‘Bild’ mittels ihrer Stimmen evozieren“: „Hat man das geschafft, hat man einen guten Job gemacht!“
Das Hörspiel Homo Empathicus von Rebekka Kricheldorf ist eine Produktion des ORF in Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.
Mitwirkende
Lara Horvath, Marko Kerezovic, Maxim Lohse, Jakob Merkle, Tara Michelsen, Konstantin Mues-Bouf, Una Nowak, Jasmin Weißmann (4. Jahrgang Schauspiel an der MUK) sowie Markus Meyer und Frank Panhans, Tongestaltung: Manuel Radinger und Anna Kuncio, Regie: Harald Krewer (ORF/MUK 2026)
Sendetermin