„Imago Dei“ hat als ambitioniertes und genreübergreifendes Frühlingsfestival im Klangraum der Kremser Minoritenkirche Tradition. Auf Einladung des neuen künstlerischen Leiters Albert Hosp sind MUK-Angehörige dort im Rahmen von Konzerteinführungen zu erleben.
Seit 1999 wird der Klangraum der mittelalterlichen Minoritenkirche in Krems in den Wochen vor Ostern zum Schau- und Hörplatz eines außergewöhnlichen Frühlingsfestivals. Der programmatische Bogen umfasst Konzerte mit alter und zeitgenössischer Musik, integriert dabei Tanz und Performance sowie Literatur und bildende Kunst.
2026 wird das Festival vom 13. März bis 6. April stattfinden: Den Auftakt macht die transmediale Produktion Wasser erzählt, die Eröffnungsrede wird der Dichter Julian Schutting halten.
Auf Anregung des künstlerischen Leiters Albert Hosp werden die Konzerte durch Gespräche und Lesungen eingeleitet. Mit Una Nowak ist eine MUK-Studentin aus dem 4. Jahrgang Schauspiel sowie Univ.-Prof. Markus Meyer bei Lesungen zu erleben, die als Konzerteinführungen den musikalischen Aufführungen vorangestellt sind.
Am Sonntag, 29. März gibt MUK-Professor Markus Meyer die Einführung zu einem Konzert unter dem Titel Nachhall der Tradition – Vom Wert der Vergänglichkeit: Die Musikerin Karin Nakagawa lotet das Potenzial der Koto — einer japanischen Wölbbrettzither — zwischen Tradition und Moderne, Fernost und westlichen Genres aus.
Nicht zuletzt wird Una Nowak am Freitag, 3. April 2026 mit Texten zur Einleitung des Konzertabends A Filetta: Passione zu erleben sein: Zu hören gibt es ein besonderes Karfreitags-Programm des korsischen A-capella-Ensembles A Filetta.