Erster Platz beim Int. Schmelzer Wettbewerb für Johanna Rosa Falkinger

15.06.2022 Alte Musik
(c) Daniela Matejschek
(c) Daniela Matejschek

Die Sopranistin Johanna Rosa Falkinger holt beim 10. Internationalen Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb für Alte Musik bei den Barocktagen im Stift Melk den Ersten Platz und gewinnt auch den Publikumspreis. Die Sängerin studiert seit 2019 Alte Musik an der MUK.

Die Internationalen Barocktage Stift Melk begrüßen jährlich zu Pfingsten Spitzenmusiker*innen aus aller Welt in der Wachau. Das Credo "Musik in den Räumen erklingen zu lassen, für die sie geschaffen wurde" prägt den einzigartigen Charakter des Festivals.
Seit 1991 steht die Veranstaltung ganz im Zeichen der Musik der Barockzeit und ihrer Neuinterpretation. Die Förderung junger Talente war von Anbeginn ein zentrales Anliegen der Internationalen Barocktage. Der mit 5.000 Euro dotierte Internationale Johann Heinrich Schmelzer Preis ist für junge Gesangs- und Instrumentalsolist*innen sowie Vokal- und Instrumentalensembles Podium und Startschuss für große Karrieren.
Dieses Jahr gewann, geteilt mit Sophia Aretz, die 1995 in Oberösterreich geborene Johanna Rosa Falkinger den Wettbewerb. Die Sopranistin studiert Master Alte Musik / Gesang bei Roberta Invernizzi und holte auch den Publikumspreis.
 

Johanna Rosa Falkinger ist Sängerin mit einem Faible für Alte Musik.
Nach Studien in verschiedenen musikalischen Bereichen ist schließlich die Vokalmusik ihr Fachgebiet geworden. Hier zeigt sie viele Facetten als Solistin, aber auch als einfühlsame Ensemblepartnerin.
Engagements am Burgtheater Wien, am Wiener Konzerthaus, beim Barockopern Festival Bayreuth, bei den Donaufestwochen Strudengau, bei den den Tagen Alter Musik Herne und am Brucknerhaus Linz ermöglichten ihr die Zusammenarbeit mit dem interdisziplinären Theaterkollektiv "Kommando Himmelfahrt", dem L´Orfeo Barockorchester, dem Wroclaw Barockorchester, Enrico Onofri, Dorothee Oberlinger, Johannes Hiemetsberger und der Company of Music.
2021 erreichte Falkinger den Zweiten Platz beim "Concours Corneille", dem Internationalen Wettbewerb für Barock-Gesang im französischen Rouen, sowie den WDR Preis mit dem Ensemble "freymut" beim Int. H.I.F. Biber Wettbewerb St. Florian. 2022 wurde sie nicht nur beim Int. Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb, sondern zuvor auch schon beim Int. Aria Borealis Gesangswettbewerb in Bodø (NO) zur Gewinnerin gekürt.

Die junge Sopranistin ist Absolventin des Musikgymnasiums Linz und studierte Konzertfach Gesang und Gesangspädagogik bei Christa Ratzenböck an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, mit Schwerpunkt Klavier und Chorleitung und einem Auslandssemester an der Sibelius Academy Helsinki. Meisterkurse absolvierte sie bei Kurt Widmer, Emma Kirkby, Wiliam Mason, Ulrike Hofbauer, Soile Isokoski, Ulrike Sych und Christiane Iven. Seit 2019 studiert sie bei Roberta Invernizzi an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) sowie bei Tanya Aspelmeier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw).

Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Freude und Erfolg!

 

 

 

 


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