Im Rahmen des diesjährigen Concours de Genève spielt sich Alessandra Yang im November ins Halbfinale und wurde mit dem Kammermusikpreis ausgezeichnet. Die junge Künstlerin belegt derzeit das Bachelorstudium Viola an der MUK in der Klasse Jennifer Stumm.
Der Concours de Genève wird jährlich in Partnerschaft mit dem Orchestre de la Suisse Romande, der Genfer Oper sowie dem Conservatoire de musique de Genève ausgetragen. Dieses Jahr stand dieser an Künstler*innen unter 30 Jahren adressierte Wettbewerb im Zeichen der Viola — MUK-Studentin Alessandra Yang erreichte das Semifinale und wurde darüber hinaus für ihre Mozart- und Berio-Interpretationen mit dem Kammermusikpreis des Wettbewerbs ausgezeichnet.
Die aus Philadelphia (USA) stammende Bratschistin Alessandra Yang, Jahrgang 2004, belegt nach Absolvierung des Juilliard Pre-College (New York) an der MUK ein Bachelorstudium Viola in der Klasse von Jennifer Stumm. Die Künstlerin hat bei Kammermusikfestivals wie dem Perlman Music Program, dem Festival der Taos School of Music, dem Newburyport Chamber Music Festival sowie bei der Geneva International String Academy konzertiert. In der Vergangenheit hat Alessandra Yang hat u. a. bei Ian Bostridge studiert sowie bei Mitgliedern der Streichquartette Juilliard, Berg, Borromeo, Brentano, Danish und Jupiter. Darüber hinaus absolvierte sie Meisterkurse u. a. bei Tabea Zimmerman, Kim Kashkashian, Lawrence Power, Lars Anders Tomter und Thomas Riebl. An der MUK war Alessandra Yang u. a. im Dezember 2025 gemeinsam mit Yuki Hirano als Solistin bei Tratto, dem Konzert des MUK.sinfonieorchesters zu erleben.
Als historische Interpretin spielt die Künstlerin Barockbratsche und Viola d’amore und konzertierte etwa mit dem Dirigenten John Eliot Gardiner sowie mit den Violinistinnen Lina Tur Bonet und Cynthia Roberts. Alessandra Yang spielt eine Bratsche des Jahres 2017 aus der Werkstatt des Geigenbauers Hiroshi Lizuka (Philadelphia) sowie eine Viola d’amore aus dem Jahr 1801 von Michael Stadimann in Wien.
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