Die Korrelation zwischen dem Blick, der Stimme...

Die Korrelation zwischen dem Blick, der Stimme und dem Sprechen

Von der Perzeption zur Apperzeption

Der Forschungsschwerpunkt unter der Leitung von Univ.-Prof.in Steffi Hofer geht von der These aus, dass die Bedingungen des Denkens und damit des Sprechens wesentlich von den Bedingungen des Blickes abhängig sind, d. h. des Sehvorgangs des*der Einzelnen, eine vernachlässigte Rolle einnimmt. Kontakt und damit Kommunikation beginnt im Sehen, dem direkten Sehen und der Vorstellung.

Alles, was auf der Bühne stattfindet ist Wahrnehmung. Die Anwesenheit auf der Bühne oder im sozialen Raum zu spüren, lässt Haltung entstehen, geistig und körperlich.

Die stärkere Integration des Blicks eröffnet neue Potentiale für die Sprechwissenschaft, die im Projekt untersucht werden: Im Vordergrund stehen dabei die langfristige Nutzung der stimmlichen und sprecherischen Ressourcen des Menschen im nonverbalen und verbalen Kontakt sowie die Weiterentwicklung der Methoden in der Sprecherziehung für die darstellende Kunst, dem gesellschaftlich sozialen Raum und Therapieverfahren.

Neben einem Forschungs- und Lehraufenthalt an der ArtEZ in Arnhem (Niederlande) wurden im Zuge dieses Forschungsschwerpunkts mehrere Artikel in der Fachzeitschrift „sprechen“ publiziert. Zuletzt erschien im Juni 2020 auch ein Artikel in "Sprechwissenschaft heute". In Form von forschungsgeleiteter Lehre erprobt und entwickelt Univ.-Prof.in Steffi Hofer ihr Projekt seit mehreren Semestern gemeinsam mit den Studierenden der MUK, ArtEZ in Arnhem (Niederlande), UNIARTS Helsinki (Finnland) und Academie of Dramatic Arts (Schweden) weiter.
 

Projektleiterin: Univ. Prof.in Steffi Hofer

 

Aktuell

Abstract Projekteinreichung 2020

Projektvideo, eingereicht  und veröffentlicht 2020 bei Society for Artistic Research: Language-Based Artistic Research

Language-based Artistic Research (Catalogue) 

 

Weitere Informationen:

Posterpräsentation auf dem Kongress an der Hochschule der Künste Bern 
Praktiken des Sprechens im zeitgenössischen Theater 2017

Publikationen unter:
www.steffihofer.at

 

 


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