Wachau-Mythos

Arbeit am Wachau-Mythos

Die audiovisuelle Repräsentation der Region im österreichischen Kino der Nachkriegszeit

Die Popularität der Wachau verdankt sich in hohem Maße dem Medium Spielfilm. Vor allem waren es Produktionen der 1950er und 1960er Jahre, die die Region als touristischen Sehnsuchtsort etabliert haben. Diesem Prozess der Imagebildung widmet sich ein einjähriges Forschungsprojekt, gefördert vom Land Niederösterreich. Im Zentrum stehen dabei Darstellungen, die auf ihre audiovisuellen Komponenten hin untersucht werden: Somit gilt es, sowohl die konstruierte Ansichtigkeit der Wachau (Kameraperspektiven auf Landschafts- und Architekturmotive) als auch die suggestive Rolle der Musik zu analysieren (man vgl. die beliebt gewordenen Lieder »Mariandl« oder »Ein Lied aus der Wachau«).

In Kooperation mit dem Filmarchiv Austria entsteht darüber hinaus die digitale Restaurierung von Das Kind der Donau (1950), der zu den ältesten erhaltenen Farbfilmen der österreichischen Spielfilmproduktion gehört. Begleitend dazu erscheint die historisch-kritische Edition von Nico Dostals Filmmusik.

 

Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Stefan Schmidl
Projektmitarbeiter: Timur Sijaric, BA BA MA
Projektlaufzeit: 15.2.—31.12.2021

 

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