Salon Différance

Die Veranstaltung im Salon-Format ist eine neue Kooperation des Zentrums für Wissenschaft und Forschung und dem Tanzquartier Wien (TQW), die zweimal pro Jahr stattfinden soll. Die als Gesprächsrunden konzipierten Veranstaltungen, die sich explizit an eine breite Öffentlichkeit richten, sind jeweils einem Themenschwerpunkt gewidmet, für welchen Expert*innen aus Kunst, Forschung oder Politik in eine lockere Gesprächsatmosphäre eingeladen werden. Dabei wird auf die Kombination von Unterhaltung und Information Wert gelegt, wodurch die jeweiligen Themen in all ihren Facetten humorvoll, ungezwungen, zugleich aber auch voller Esprit und Scharfsinn verhandelt werden sollen.

Der Auftakt der Reihe Kunst und Erregung befasste sich mit Kunst, die erregt — Körper und Gemüter. Dabei stehen Grenzverletzungen und Tabubrüche, die Ekel oder Scham hervorrufen, ebenso im Fokus wie der gezielte Einsatz von Sexualität. Als Strategien der Provokation, der Kritik und Subversion prägen diese insbesondere seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts künstlerische Ausdrucksformen sowie ästhetisch-theoretische Konzepte. Zugleich wird Pornografie — nicht zuletzt aus queerfeministischer Perspektive — als Kunst neu entdeckt. Der nächste Salon wird am 3.12.2020 zum Thema Kunst & Krankheit stattfinden.

Chronik

Salon Différance: Kunst & Erregung

Kunst & Erregung ist der Debütabend der Veranstaltungsreihe Salon Différance. Die Veranstaltung im Salon-Format ist eine neue Kooperation des Instituts für Wissenschaft und Forschung (IWF) der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) und dem Tanzquartier Wien (TQW). Der Auftakt der Reihe befasst sich mit Kunst, die erregt – Körper und Gemüter. Dabei stehen Grenzverletzungen und Tabubrüche, die Ekel oder Scham hervorrufen, ebenso im Fokus wie der gezielte Einsatz von Sexualität. Als Strategien der Provokation, der Kritik und Subversion prägen diese insbesondere seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts künstlerische Ausdrucksformen sowie ästhetisch-theoretische Konzepte. Zugleich wird Pornografie – nicht zuletzt aus queerfeministischer Perspektive – als Kunst neu entdeckt.

Didi Bruckmayr (Fuckhead)
Sarah Held (Pimmel Porn Protest)
Julischka Stengele (Performancekünstlerin)
Marcus Alexander Stiglegger (Filmwissenschafter)

Moderation: Rosemarie Brucher (Prorektorin der MUK)

Fr 6.3.2020

18.30 Uhr: Performance Julischka Stengele: Bodies of Water (Karten: € 15/10,-)

19.30 Uhr: Salon Différance (Eintritt frei)

Tanzquartier Wien
Museumsplatz 1
1070 Wien


DIE MUK

Die MUK versteht sich als progressive Musik- und Kunstuniversität, die in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Gesang kulturelle Werte schafft. Die MUK ist die einzige Universität im Eigentum der Stadt Wien und vereint hier den international besten Nachwuchs und herausragende Lehrende.
 

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