BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML MUK Events//EN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:W. Europe Standard Time
BEGIN:STANDARD
TZNAME:W. Europe Standard Time
DTSTART:20160118T180000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZNAME:W. Europe Standard Time
DTSTART:16010101T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
ORGANIZER:MAILTO:office@muk.ac.at
UID:bc812c9b-3956-4d17-88de-5e2d152ddc5b
DTSTAMP:20160118T180000Z
DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20160118T180000
DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20160118T190000
LOCATION:Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, MUK.podium
TRANSP:OPAQUE
SUMMARY:Podium Operette: Ja wir in Terezín - Operette und Kabarett in Theresienstadt
DESCRIPTION:„Ja wir in Terezin wir nehmen’s Leben sehr leicht hin!” sang man nach der Melodie aus Emmerich Kálmáns Gräfin Mariza in einem der zahllosen Unterhaltungsprogramme im Ghetto Theresienstadt. In diesem „Vorzeige-Ghetto”, das Leo Straus, Sohn des Operettenkomponisten Oscar Straus, als Städtchen „Als ob” mit einem seiner Cabaret-Texte verewigte, kreierten Künstlerinnen und Künstler zwischen 1942 und 1945 für Ihre Mitgefangenen Unterhaltungsprogramme, die von lebendigem Humor („Glücklich ist, wer vergisst, was man da zusammenfrisst”), beißender Satire („Die gelben Fleckerln“ nach Fritz Spielmanns „Schinkenfleckerln”) und politischem Widerstand („Wo i geh’ und steh’ , dort schaufeln Juden Schnee”, nach „Erzherzog Johann-Jodler”), aber auch von Sehnsucht nach Vergangenem („In einem kleinen Café in Terezin trinkst Du den Tee und den Kaffe und denkst an Wien”, W. Lindenbaum nach Hermann Leopoldi) und zaghafter Hoffnung auf Künftiges getragen war („Einmal noch hingeh’n, einmal nach Wien … einmal, eh’ es vorbei”, Leo Straus nach Oscar Straus’ Ein Walzertraum).Und zur Melodie von „Wien, Wien nur du allein” sangen Kabarettisten auf der Brettel-Bühne eines Kasernendachbodens „Theresienstadt, du schönste Stadt der Welt”.„Es lebe das Kabarett“ denn „… ein Happy-End erleben Sie nur hier“ (Felix Porges).Im Anachronismus des Lagerlebens („als ob’s ein Leben wär“) wurde Unterhaltung zum Über-Lebensmittel.
Leitung: Wolfgang DoschKlavier: Klara TorbovChoreografie: Liane Zaharia
Lecture concert mit Studierenden des Universitätslehrgangs Klassische Operette.
PRIORITY:5
CLASS:PUBLIC
BEGIN:VALARM
TRIGGER:-PT15M
ACTION:DISPLAY
DESCRIPTION:Reminder
END:VALARM
END:VEVENT
END:VCALENDAR
