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LOCATION:MUK, Raum 4.06
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SUMMARY:Masterclass Klavier zu Fingersatz-Strategien mit Hyung-ki Joo
DESCRIPTION:Optimising fluency at the keyboard
Termine: Mi, 14. Oktober 2026, 15:30—17:00 Uhr: Fingersatz und Spielbarkeit in der zeitgenössischen MusikMi, 21. Oktober 2026, 15:30—18:30 Uhr: M. Ravels Klavierkonzert G-Dur bzw. Repertoire für Pianist*innenMi, 11. November 2026, 15:30—17:00 Uhr: M. Ravels Klavierkonzert G-Dur 
Hyung-ki Joo, Klavier/Komposition
Ein kluger, dynamischer Künstler, der sowohl durch sein Charisma als auch seine Arbeit an den Tasten Wind in die Branche bringt. [Billboard]
Hyung-ki Joo nutzt seine erfrischende kreative Energie, um klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Auf der Bühne begeistert der Allround-Künstler mit seiner sympathischen Ausstrahlung und ansteckenden Bühnenpräsenz ebenso wie mit seinem energiegeladenen, brillant-virtuosen Spiel. In von ihm persönlich konzipierten Projekten übernimmt er verschiedene musikalische Rollen und tritt als Pianist, Orchesterleiter, Kommunikator, Arrangeur und Komponist ins Rampenlicht. Als Solist konzertierte er bisher u. a. mit renommierten Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern oder der Sinfonia Varsovia.
Jüngste Highlights umfassen Konzerte mit dem Orchestra dell’Accadmia Nazionale di Santa Cecilia und dem Trondheim Symphony Orchestra. Auch seine Arbeit als Kurator der Eröffnung der Wiener Festwochen 2023 sowie sein Auftritt am Pult der Hong Kong Sinfonietta und seine Zusammenarbeit mit Tarmo Peltokoski bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Latvian National Symphony Orchestra waren Glanzpunkte der letzten Jahre. Im Sommer 2025 wirkte er im Eröffnungsprogramm der neuen Busan Concert Hall in Korea mit.
In der aktuellen Saison ist Hyung-ki Joo mit drei besonderen Projekten zu erleben. Ganz neu ist dabei seine Zusammenarbeit mit der Dragqueen Loreley Rivers, mit der er ein schon bewährtes Format bespielt: Die beiden kuratieren das Virtuosen-Varieté an der Tonhalle Düsseldorf. Nach dem großen Erfolg seines einzigartigen „Infotainment“-Konzertformats zur Geschichte des Klavierkonzertes, Piano vs. Orchestra mit dem Beethoven Orchester Bonn, präsentiert Hyung-ki Joo im April 2027 die asiatische Premiere mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Fortgesetzt wird auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der gefeierten Sopranistin Asmik Grigorian, mit der er letzte Saison u. a. bei den Salzburger Festspielen und in der Mailänder Scala zu Gast war. Die gemeinsam konzipierte Show A Diva is Born, die zuletzt in Riga, Vilnius und an der Wiener Staatsoper begeisterte („Verlangt nach Wiederholung“, Der Standard), ist in Oslo,Helsinki, Reykjavik, Litauen, Linz, und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona zu sehen. Im Bereich der Kammermusik wirkt Hyung-ki Joo unter anderem beim Kuhmo Festival sowie beim norwegischen Røros Festival mit, wo er als Fokuskünstler eingeladen ist.
Hyung-ki Joos besondere Affinität zum Liedrepertoire zeigt sich in seiner Zusammenarbeit mit Sänger*innen wie Im Sun-hae, Dame Felicity Lott, Valentina Nafornita, Julian Prégardien oder Pretty Yende. Aber auch seine Liebe zur Kammermusik hat sein musikalisches Schaffen von Anfang an bestimmt. So musizierte er unter anderem mit Renaud Capuçon, Martin Fröst, Janine Jansen, Mischa Maisky, Julian Rachlin, dem Belcea Quartet, dem vision string quartet und Mitgliedern des Alban Berg Quartetts sowie des Quatuor Ébène. Neben seinen Projekten als Pianist und Kammermusiker arbeitet Hyung-ki Joo immer wieder mit Künstler*innen außerhalb der klassischen Musikwelt zusammen, darunter Billy Joel oder der Jazzpianist Stefano Bollani. Hyung-ki Joo ist zudem in zahlreichen Filmen wie Pianomania, Breaking Beethoven oder Everything You Always Wanted to Know About Classical Music zu sehen und zu hören.
Als passionierter Musikvermittler inspiriert Hyung-ki Joo vor allem den musikalischen Nachwuchs. In seinen Beyond the Practice Room-Workshops, in denen er dazu ermutigt, Wege abseits des „klassischen” Musikmachens zu beschreiten, steht die Freude am Musizieren im Vordergrund. Mit Begeisterung arbeitet er regelmäßig mit Studierenden sowie Jugendorchestern zusammen. Er ist Ehrendoktor der Manhattan School of Music und Mentor an der Yehudi Menuhin School. Seit 2024 fungiert er als künstlerischer Leiter der Menuhin Competition in Genf.
Hyung-ki Joos Kompositionen wurden von namhaften Klangkörpern und Solist*innen wie dem New York Philharmonic, dem Tonhalle Orchester Zürich, Ensemblemitgliedern des Orchesters der Komischen Oper Berlin oder dem Ensemble Meta4 sowie Emanuel Ax, Tine Thing Helseth, Daniel Hope oder Yuja Wang zur Aufführung gebracht und von Künstler*innen wie Shani Diluka, Sun Hee You und dem Ahn Trio aufgenommen. Seine Werke sind bei der Universal Edition und Modern Works verlegt.
Mit sprühendem Witz eroberte sein Duo Igudesman & Joo in Videos, die klassische Musik, Comedy und Pop-Kultur kombinieren, das Internet und sorgte für über 20 Jahren in den großen Konzertsälen weltweit für Lacher. Ende des Jahres 2025 verabschiedet sich das Duo mit einer großen Tournee von seinen weltweiten Fans.
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