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SUMMARY:Late Night Improvisation Concert mit Corinna Eickmeier und Jean Beers
DESCRIPTION:Termine: 13:00—15:00 Uhr:  Wissenschaftlicher Vortrag „Bodyphonix“ mit Corinna Eikmeier 17:00—19:00 Uhr: Workshop „Bodyphonix“ mit Corinna Eikmeier 20:30 Uhr: Late Night Improvisation Concert mit Corinna Eickmeier und Jean Beers (Bösendorfer-Salon)
 Cellistin Corinna Eickmeier und Pianistin Jean Beers spielen im Duo freie Improvisationen zum Thema Embodiment, Flow und Empathie.
 Corinna Eikmeier studierte Violoncello, zeitgenössische Musik und Improvisation in Hannover, Duisburg, Mainz und Leipzig, wo sie ihr Konzertexamen mit den Schwerpunkten zeitgenössische Musik und Improvisation ablegte. Zu ihren Lehrern gehörten Konrad Haesler, Julius Berger, Siegfried Palm, Gerhard Mantel, Tilo Augsten und Peter Jarchow. Während ihres Studiums entwickelte sie das Interesse für die Zusammenhänge zwischen musikalischem Ausdruck und der Qualität der Spielbewegungen und ergänzte ihr Musikstudium durch ein Feldenkrais-Training in Wien (1992—1995). Sie war Lehrbeauftragte für Feldenkrais von 1997—2020 an der Hochschule für Musik, Theater und medien Hannover sowie seit 2007 elementare Improvisation. Außerdem mentorisiert sie Lehrende im Projekt Improkultur. Sie unterrichtet das Fach Violoncello seit 30 Jahren privat und an Musikschulen. Künstlerisch ist sie auf Improvisation spezialisiert und in vielen interdisziplinären Projekten beteiligt und ist u. a. Mitglied im ersten improvisierenden Streichorchester. Sie gastierte mehrfach auf dem New directions cello-Festival in Ithaca (New York), ist Dozentin am Exploratorium Berlin und gastiert auf vielen nationalen und internationalen Symposien und Festivals. Von 2007—2009 führte sie als Stipendiatin des Dorothea-Erxleben Programms ein Projekt zum Thema Feldenkrais und Improvisation durch. Eine Sammlung von Improvisationsübungen auf Basis der Feldenkrais-Methode sind in der Projektdokumentation 2010 unter dem Titel Ungewohnte Positionen. Ein Beitrag zur Anwendung der Feldenkrais-Methode auf musikalische Improvisation. erschienen. Sie führte das Projekt wissenschaftlich weiter und promovierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Dr. Peter Röbke. Ihre Dissertation ist 2016 unter dem Titel Bewegungsqualität und Musizierpraxis. Zum Verhältnis von Feldenkrais-Methode und musikalischer Improvisation veröffentlicht. Von 2017—2018 war sie Gastprofessorin für Musikpädagogik an der Brandenburgischen technischen Universität Cottbus/Senftenberg. 2020 folgte sie einem Ruf als Professorin an die Musikhochschule Lübeck, wo sie das Fach Instrumental- und Gesangspädagogik vertritt. Von 2010—2016 war sie 1. Vorsitzende des FVD Feldenkrais-Verband Deutschland e.V und derzeit ist sie 1. Vorsitzende des Rings für Gruppenimprovisation und Redaktionsmitglied der Zeitschrift im Profil Theorie und Praxis improvisierter Musik.
Offizielle Website Corinna Eikmeier
 Die in München geborene, deutsch-britische Konzertpianistin und Komponistin Jean Beers versteht sich als Gesamtmusikerin und ist auch in einem breiten Spektrum transdisziplinärer zeitgenössischer künstlerischer Projekte involviert, in denen sie sich im Bereich Artistic Research künstlerisch-wissenschaftlich forschend beschäftigt. er Fokus ihrer Arbeit richtet sich auf die vorurteilsfreie Investigation aller Arten der Musik durch Projekte an den Schnittstellen in künstlerischer Interaktion. Durch inter- und transdisziplinäre Projekte mit Tänzer*innen, Choreograph*innen bzw. Tanzmacher*innen in Deutschland (Ingo Reulecke, Ernst Busch Hochschule Berlin), Mitarbeit in Ensembles für zeitgenössische Musik (ilinx, UdK Berlin), experimentellen Künstlerkollektiven (Klangkeller Berlin) sowie Exkursionen in den kreativen Umgang mit Elektronik und elektronischer Popularmusik (EDM Techno DJs). In Kollaborationen mit Instrumentalist*innen und Sänger*innen wird das Potential eines Zuwachses von Empathie im Dienste der Musik innerhalb der Kollaborateure untersucht. Zu dieser Thematik wurde Jean Beers für Konferenzbeiträge, Lecture-Recitals und Papers international zu Tagungen und Symposien der interdisziplinären Musikwissenschaft, Performance Forschung und Artistic Research eingeladen. Klavierrezitale und Aufführungen ihrer Kompositionen führten sie an Konzerthäuser in Europa, die Ukraine und Russland wie Southbank Centre London, Philharmonie de Luxembourg, Beethoven Haus und Saal Bonn, Konzerthaus Berlin, Großer Saal Mozarteum (Salzburger Festspiele), Palau de la Musica Barcelona, Philharmonic Hall Kiew, Cité Université Paris. Unter anderem erhielt Jean Beers internationale Auszeichnungen wie Mozarteum Preis der Stadt Salzburg, Extra Klasse Preis für zeitgenössische Musik für die Interpretation von Mauricio Kagels An Tasten, Alan Bush Prize und Tim Stevenson Prize für Kompositionen, Purcell Orchestral Prize (UA unter Vernon Handley, MBE) und war Finalistin im Deutschen Musikrat für Ihre Violin-Klavier Komposition Schmetterlinghaus.
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