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LOCATION:TAG - Theater an der Gumpendorfer Straße
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SUMMARY:Empört euch, ihr Krähwinkler!
DESCRIPTION:von Gernot Plass (Uraufführung)Frei nach „Freiheit in Krähwinkel“ von Johann NestroyMit neuer Musik von Erke Duit
„Gespenster gehen um!“Die Bürger von Krähwinkel sind begeistert, die „Honoratioren“ entsetzt über die Nachrichten von der Revolution. Die Bürger planen sofort den Aufstand, doch leider gibt es in dem kleinen Nest keine Studenten und somit keine Revolutionäre. Also müssen sich die Frauen eine Lösung zur Neuordnung der Krähwinkler Welt einfallen lassen.Nestroy benutzte die historischen und höchstdramatischen Ereignisse der Revolution im Jahre 1848, um diese satirisch in ein fiktives Krähwinkel-Nest zu projizieren. Viele dieser Elemente sind heutzutage nicht mehr die allerfrischesten. Nichtsdestotrotz bietet auch unsere Zeit genügend Ungerechtes und Empörendes. Auch heute hat sich eine kleine Klasse von Herrschenden mit einer ganzen Vermögens-Verteidigungsindustrie dazu verschworen, das sozialstaatlich luxurierte Steuerzahler-Volk zu plündern. Ultra, die Zentralfigur und „Nestroy-Rolle“ dieses Stückes, kommt deshalb nicht mehr aus dem „glorreichen, freiheitsstrahlenden Österreich“ in das finstere Krähwinkel, sondern aus dem neukommunistischen, unionierten Bundesstaat Europa. In einer Koproduktion mit der MUK bringt der Autor und Regisseur Gernot Plass seine Utopie für ein Europa in der Krise in einer eigenen Überschreibung des Revolutionsstückes Freiheit in Krähwinkel von Johann Nestroy auf die Bühne des TAG. Hier gibt es schon mal einen kleinen Einblick im zugehörigen Trailer!
Mit Florian Appelius, Verena Maria Bauer, Stefanie Darnesa, Stanislaus Dick, Andreas Gaida, Marta Kizyma, Elisa Merkens, Maria Magdalena Mund, Benedikt Paulun, Rebekka Reinholz, Maria Strauss und Burak Uzuncimen.Text, Regie: Gernot PlassMusik, Klavier: Erke Duit
In Kooperation mit dem TAG – Theater an der Gumpendorfer Straße.
Pressestimmen: Die Presse, Print 6.6.2016: „Seine [Johann Nestroys] Posse ist tatsächlich treffsicher, und sie trifft auch heute zu, im Wiener Wendejahr 2016. Gernot Plass hat Nestroys Text intelligent und frech aktualisiert. … Knapp zwei Stunden dauert der in hohem Tempo gespielte Spaß, …Zu dieser aberwitzigen Posse passt die schräge Musik von Erke Duit am Klavier, sie klingt so frisch wie eine Improvisation." Artikel zum Nachlesen Wienerzeitung, online 5.5.2016: "Passend zu dieser flirrenden Utopie, entwickelt Regisseur Plass aber mit dem zwölfköpfigen Ensemble einen absichtsvoll überzeichneten Darstellungsstil, der entfernt an die Commedia dell‘arte erinnert. Die pastellfarbenen Kostüme (Ausstattung: Alexandra Burgsteller) sind launige Biedermeier-Zitate. Auf der nahezu leeren Bühne kommt es mit Piano-Begleitung (Erke Duit) auch zu überaus gelungenen Chorauftritten der Akteure … Die Spielfreude der jungen Darsteller ist mitreißend. Die Revolution mag kommen!" Artikel zum Nachlesen

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