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LOCATION:Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Konzertsaal
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SUMMARY:7. Gesundheitstage „Künstler*innen für Künstler*innen“
DESCRIPTION:Zum siebten Mal finden an der MUK „Gesundheitstage“ für Künstler*innen statt. Als Referent*innen wurden hierfür speziell Künstler*innen eingeladen, die gesundheitliche (Zusatz-)Berufe eingeschlagen und studiert haben. Sie wissen um physische und psychische Belastungen im künstlerischen Alltag aus erster Hand Bescheid und geben Einblicke in die Materie. Nach kurzen Impulsvorträgen folgen Workshops, in denen speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen im Musiker*innenalltag eingegangen wird und Übungen zur Prävention vorgestellt werden.
 PROGRAMM — Montag, 9. Oktober:
10:00 Uhr: Jörg Zwicker, Begrüßung und Einführung 10:15—11:45 Uhr: Gunda Hagmüller, Erdung & Bodenhaftung beim Musizieren 12:00—13:30 Uhr: Leonhard Königseder, Was wir von Spitzensportler*innen lernen können 15:00—18:00 Uhr: Kensley Behel, Neurodivergente Musiker*innen. Symptome, Management und Werkzeuge für den Erfolg
 Gunda Hagmüller: Erdung & Bodenhaftung beim Musizieren
Dieser Workshop dient dem praktischen Erleben: Die Teilnehmer*innen werden einfache Übungen kennenlernen, die sie in Zukunft vor dem Üben und vor Auftritten ausführen können - damit sich das Nervensystem beruhigt man präsent & fokussiert bist. So spielt es sich nämlich viel leichter!
Gunda Hagmüller ist eine klassische Allrounderin: Die professionellen Stationen ihres Lebens haben sie bislang zur Musik (als Barockgeigerin und Musikwissenschaftlerin), zur Körperarbeit (in ihrer Praxis für Shiatsu und Cranio Sacral Balancing) und zur Energiearbeit geführt. Die bewusste Körperwahrnehmung und die Verbindung von Körper & Geist sind mittlerweile die Basis ihrer Arbeit (auch beim Musizieren). www.lightbodywork.at
 Leonhard Königseder: Was wir von Spitzensportler*innen lernen können
Besser umgehen mit Druck, die eigene Leistung am Punkt abrufen, oder sich kleine Ruheoasen an stressigen Tagen schaffen sind Themen, die nicht nur für Sportler*innen oder Musiker*innen von Bedeutung sind. Vielmehr betreffen sie alle. In diesem Workshop wird Leonhard Königseder einige der gängigsten Methoden des mentalen Trainings sowie der Sportpsychologie vorstellen, die im Alltag oder auf der Bühne dabei helfen können, mit kleinen und großen Herausforderungen besser umzugehen.
Leonhard Königseder war zwölf Jahre lang Schlagwerker und stellvertretender Pauker der Grazer Philharmoniker an der Oper Graz. Außerdem ist er Mitglied der Vienna Brass Connection und der Blaskapelle Ceska. Leonhard ist zudem Gründungsmitglied des m2kollektivs, einer Plattform, die sich der mentalen & körperlichen Gesundheit von Musikschaffenden widmet (www.m2kollektiv.com). Neben seinen Lehraufträgen für mentales Training an der Universität für Musik & darstellende Kunst Wien sowie für Schlagwerk und Drumset an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz arbeitet Leonhard in Einzelcoachings & Workshops mit Musiker_innen & Sportler_innen daran, ihre Effizienz zu steigern, sowie ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Aktuell absolviert Leonhard Königseder das Masterstudium Psychologie sowie eine Ausbildung zum Sportpsychologen. www.leonhard-koenigseder.com
 Kensley Behel: Neurodivergente Musiker*innen. Symptome, Management und Werkzeuge für den Erfolg
Die meisten Musiker*innen werden im Laufe ihrer Karriere mit leistungsbezogenen Gesundheitsproblemen konfrontiert. Muskel-Skelett-Verletzungen und Auftrittsangst werden häufig angesprochen. Es gibt jedoch nur wenige Forschungsarbeiten über Musiker mit ADHS und anderen neurodiversen Diagnosen und darüber, wie sie sich auf die Gesundheit von Musiker*innen auswirken. Um diese Lücke zu schließen, werden an der Universität Workshops veranstaltet. Diese Workshops informieren Studierende und Pädagog*innen über die klinische Definition verschiedener neurodiverser Diagnosen wie ADHS und Autismus, ihre Merkmale, ihre geschlechtsspezifische Ausprägung und wie sich betroffenen Musiker*innen, die die Welt anders erleben, am besten fördern lassen. Sowohl Studierende als auch Pädagog*innen werden in die Lage versetzt, selbstbewusst Strategien anzuwenden, die die Lern- und Leistungsaspekte von neurodiversen MusikerInnen verbessern.
Kensley Behels Weg zur Erforschung der Gesundheitsprobleme von Musiker*innen begann, nachdem sie während ihres Bachelorstudiums Klarinette mit eigenen Verletzungen zu kämpfen hatte. Seit 2011 versucht sie, Forschung verständlich zu machen, damit Musiker*innen verstehen können, wie sie Verletzungen vorbeugen und eine gesündere Karriere führen können. 2022 promovierte sie an der University of North Texas in Performing Arts Health und absolvierte ein Nebenfach in Kirchenmusik. Während ihres Studiums der Kirchenmusik entwickelte sie ein besonderes Interesse an der Verbesserung der Gesundheit von Musiker*innen in der Seelsorge. Daraufhin führte sie eine Studie über Burnout bei Kirchenmusiker*innen durch, die derzeit zur Veröffentlichung in der Zeitschrift Pastoral Psychology geprüft wird. In dieser Studie wurde deutlich, dass der Sabbat ein vermittelnder Faktor für Burnout unter Kirchenmusiker*innen sein kann. Burnout ist ein ernstes und weit verbreitetes Problem unter Musiker*innen in der Seelsorge;  künftige Studien werden wirksame Strategien zur Verhinderung von Burnout am Arbeitsplatz untersuchen. Nebenbei arbeitet Kensley Behel zudem auch als freiberufliche Turnjournalistin und berichtete über die Weltmeisterschaften in England, Schottland, Kanada, Deutschland und Japan. www.kensleybehel.com
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