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LOCATION:Konservatorium Wien Privatuniversität, Verschiedene Säle
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SUMMARY:Gustav Mahler in Forschung und Praxis
DESCRIPTION:Vorträge, Workshops, Round Table, Konzerte und Performances
Die Konservatorium Wien Privatuniversität (KONS) hat sich in den vergangenen beiden Studienjahren bereits intensiv mit der Musik und der Persönlichkeit Gustav Mahlers beschäftigt. Im Rahmen dieses Forschungsschwerpunktes wurden dem Komponisten eine Reihe künstlerisch-praktischer sowie wissenschaftlich-theoretischer Aktivitäten gewidmet, wobei die Aufführung der „Ersten“ in einem Promskonzert für ein jugendliches Publikum im Großen Konzerthaussaal und der „Mahler-Salon“ im Musikverein besonders in Erinnerung geblieben sind.
Zum Ende des Mahler-Jahres 2011 versammeln sich nun erneut Studierende, Lehrende und Gäste zu einem fulminanten „Forschungs-Showdown“:  An vier Tagen - vom 7. bis 10. November begleiten interdisziplinäre Ansätze, wissenschaftliche Vorträge, aufführungspraktische Besonderheiten und gesellschaftliche Events von und mit WissenschaftlerInnen, SängerInnen, MusikerInnen und TänzerInnen das kons.wien.sinfonieorchester. Unter der Leitung von Peter Gülke erarbeitet und präsentiert das Sinfonieorchester des KONS Orchesterwerke Mahlers. 
In Kooperation mit der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft und der Universität für angewandte Kunst.
> Flyer
> ProgrammheftP R O G R A M MM o , 0 7 . 1 1 . 2 0 1 111.00-13.00 Uhr, ErkersaalDr. Edwin Vanecek: Gustav Mahler - der expressionistische Romantiker (Vortrag)
In Zusammenarbeit mit der Liedklasse des KONSMelanie Henley Heyn, SopranMehrdokht Manavi, KlavierRafael Martin Fingerlos, Bariton Chie Ishimoto, KlavierEinstudierung der Lieder: Carolyn Hague
Der Themenbereich des Vortrags entspricht in seiner künstlerischen Realisierung den stimmlichen Ressourcen der Liedklasse und erlaubt außerdem einen breiten wissenschaftlichen Diskurs. Mahler als ein expressionistischer Romantiker wird anhand der Lieder eines fahrenden Gesellen sowie der Rückert-Lieder analysiert und vorgetragen. Die Bedeutung Mahlers als literarisch bzw. poetisch denkender Komponist kann so umfassend künstlerisch und wissenschaftlich aufgezeigt werden.---15.00-18.00 Uhr, Leonie-Rysanek-Saal Orchesterworkshop: kons.wien.sinfonieorchester mit Dr. Peter Gülke 
Gustav Mahler, Totenfeier, Symphonische Dichtung für großes Orchester (1888/1894)Gustav Mahler, Adagio aus der Symphonie Nr. 10 für großes Orchester (1924)Franz Schubert, 2. Satz aus der Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 (1825/1828)Franz Schubert, Andante aus dem Fragment/Symphonie-Entwurf D-Dur D 936A (1828) in der Bearbeitung von Dr. Peter Gülke ---19.00-21.00 Uhr, Anton-Dermota-SaalInterpretationsworkshop: mahler.lieder.instrumental 
Michael Pinkerton, Vorstand der Abteilung Gesang und Oper, erarbeitet mit Instrumentalstudierenden des KONS Interpretationen von eigenen Mahler-Lieder-Einrichtungen.
D i , 0 8 . 1 1 . 2 0 1 1
10.00-12.00 Uhr, ErkersaalDr. Erich Wolfgang Partsch und Dr. Stefan Schmidl: Mahler-Bilder. Von der Selbstinszenierung zur filmischen Auferstehung (Vortrag)Der Vortrag (mit Musik- und Filmbeispielen) beschäftigt sich mit Mahlers Selbstinszenierung („Meine Zeit wird kommen ...“), die von der Nachwelt nur allzu gerne aufgegriffen und den Bedürfnissen des jeweiligen Zeitgeistes angepasst wurde. Die Spannungen zwischen Original und künstlerischen Umformungen des Mahler-Bildes stehen im Zentrum der Präsentation.---15.00-18.00 Uhr, Leonie-Rysanek-SaalOrchesterworkshop: kons.wien.sinfonieorchester mit Dr. Peter Gülke 
Gustav Mahler, Totenfeier, Symphonische Dichtung für großes Orchester (1888/1894)Gustav Mahler, Adagio aus der Symphonie Nr. 10 für großes Orchester (1924)Franz Schubert, 2. Satz aus der Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 (1825/1828)Franz Schubert, Andante aus dem Fragment/Symphonie-Entwurf D-Dur D 936A (1828) in der Bearbeitung von Dr. Peter Gülke 
M i , 0 9 . 1 1 . 2 0 1 1
10.00-12.00 Uhr, Erkersaal Dr. Rainer Bischof: Mahlers „inneres Programm“ (Vortrag)
Mahler spricht des öfteren von seinem „inneren Programm“. In einer Briefstelle schreibt er, dass das Innere die Welt des Musikers ist. Weiters, seit Beethoven gibt es keine Musik, die nicht ihr inneres Programm hat. Diese Worte Mahlers sind die Grundlage des Vortrags über Hegels Definition der Musik als „subjektive Innerlichkeit“, Musik und speziell Mahlers Welt zu erklären.--- 10.00-13.00 Uhr, Anton-Dermota-SaalMarialena Fernandes und Ranko Markovic: Gustav Mahler am Klavier (Klavierworkshop) 
10.00 Uhr: Von der Vorstellung zur Darstellung und zurück: Gustav Mahler als Pianist, als Bearbeiter und als Bearbeiteter (Vortrag mit Demonstration)11.00 Uhr: Praktische Arbeit mit Studierenden anhand einstudierter Klavierbearbeitungen Mahlerscher Symphonien
---15.00-18.00 Uhr, Leonie-Rysanek-SaalOrchesterworkshop: kons.wien.sinfonieorchester mit Dr. Peter Gülke 
Gustav Mahler, Totenfeier, Symphonische Dichtung für großes Orchester (1888/1894)Gustav Mahler, Adagio aus der Symphonie Nr. 10 für großes Orchester (1924)Franz Schubert, 2. Satz aus der Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 (1825/1828)Franz Schubert, Andante aus dem Fragment/Symphonie-Entwurf D-Dur D 936A (1828) in der Bearbeitung von Dr. Peter Gülke 
D o , 1 0 . 1 1 . 2 0 1 1
09.00-12.00 Uhr, Anton-Dermota-SaalAndrea Rittersberger und Gabriela Gerhold: Eine elementare Auseinandersetzung mit dem instrumentalen Liedschaffen Mahlers (Workshop der Abteilung Elementare Musikpädagogik)---10.00-12.00 Uhr, Leonie-Rysanek-SaalGustav Mahler in Forschung und Praxis. Eine Rückschau zur Mahler-Woche am KONS (Round Table)Mit den Vortragenden der Mahler-Woche am KONS, Moderation: Ranko Markovic---14.00-17.00 Uhr, Anton-Dermota-SaalAndrea Rittersberger und Gabriela Gerhold: Eine elementare Auseinandersetzung mit dem instrumentalen Liedschaffen Mahlers (Workshop der Abteilung Elementare Musikpädagogik)---18.00 Uhr, Leonie-Rysanek-Saal Choreographien zu vier von Gustav Mahlers Rückert-Liedern
In Zusammenarbeit der Abteilung Tanz mit der Liedklasse des KONS Einstudierung der Lieder: Carolyn HagueChoreographie: Leslie Hughes
Melanie Henley Heyn, SopranMehrdokt Manavi, Klavier
Ich atmet’ einen linden Duft (1901) May Tepper, Magdalena Maria Jankowska; Tanz
Blicke mir nicht in die Lieder! (1901)Christina Zauner, YiYi Wang, Wei-Da Chen; Tanz
Liebst du um Schönheit (1902) Pauline Stöhr, Dominik Nagy; Tanz
Ich bin der Welt abhanden gekommen (1901) Katharina Deschler, YiYi Wang, May Tepper, Magdalena Maria Jankowska, Christina Zauner, Wei-Da Chen, Pauline Stöhr, Dominik Nagy; Tanz---18.30 Uhr, Anton-Dermota-SaalPräsentation von Ausschnitten aus dem Klavierworkshop Gustav Mahler am Klavier Von und mit Ranko Markovic und Studierenden der Abteilung TasteninstrumenteGustav Mahler, 1. Satz der Zweiten Symphonie, in einem Arrangement für 2 Klaviere zu 8 Händen von Heinrich von Bocklet1. Klavier: Jimin Kim (Klasse Karl Barth), Sunah Park (Klasse Otto Probst)  2. Klavier: Jeongwoon Sim (Klasse Karl Barth), Hywon Lim (Klasse Roland Batik)
Gustav Mahler, Adagio aus der Zehnten Symphonie, arrangiert für Klavier zu 4 Händen von Erwin RatzYue Wu (Klasse Thomas Kreuzberger)Xi Wang (Klasse Klaus Sticken)
19.30 Uhr, Leonie-Rysanek-Saal Abschlusskonzert des Orchesterworkshops (Teil 1)mit dem kons.wien.sinfonieorchester unter der Leitung von Dr. Peter GülkeFranz Schubert, Andante aus dem Fragment/ Symphonie-Entwurf D-Dur D 936A (1828) in der Bearbeitung von Dr. Peter Gülke Gustav Mahler, Totenfeier, Symphonische Dichtung für großes Orchester (1888/1894)Franz Schubert, 2. Satz aus der Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 (1825/1828)20.15 Uhr, Foyer und MensaSzenische Lesung und musikalische Interpretation/ Milieu-Studien zu Mahlers StadtTextauswahl aus:Robert Musil: Der Mann ohne EigenschaftenKarl Kraus: AphorismenOtto Weininger: AphorismenSigmund Freud: Die TraumdeutungLudwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicusBriefe Gustav Mahlers an AlmaAlma Mahler: Erinnerungen an Gustav MahlerArthur Schnitzler: Reigen Gustav Mahler: Ging heute morgen übers Feld aus Lieder eines fahrenden Gesellen- Klassische Fassung mit Klavierbegleitung- Jazz-Fassung(-en) mit Klavier und Bass
Franz Lehar: Ich bin ein Weaner Kind aus Der RastelbinderTrompeten Einsatz: Marsch aus der 5. Symphonie von Gustav Mahler
Film (in der Mensa): Sequenz historischer Aufnahmen und Stummfilmszenen
Leitung: Univ. Doz. Mag. Dr. Susana Zapke (Leitung Master of Arts Education) und Isabella Fritdum (Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater). Mit Studierenden des Studiengangs Master of Arts Education: Bettina Krenosz, Gregor Kutschera, Astrid Eder, Niklas Kammermeier, Yuko Sakurai, Burghard Tölkeund mit Studierenden der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater: Martin Niedermair, Richard Schmetterer, Timo Verse, Matthias Weißschuh, Florian Stanek, Salka Weber, Andreja Zidaric sowie der Abteilung Schauspiel: Steve SchmidtKlavier: Laszlo Kövi Trompete: Markus Pechmann Klassischer Gesang: Manuela Leonhartsberger (Mezzosopran)Klavier: Chie Ishimoto
---21.00 Uhr, Leonie-Rysanek-Saal Abschlusskonzert des Orchesterworkshops (Teil 2)mit dem kons.wien.sinfonieorchester unter der Leitung von Dr. Peter Gülke
Gustav Mahler, Adagio aus der Symphonie Nr. 10 für großes Orchester (1924)M o , 0 7 .  - D o , 1 0 . 1 1 . 2 0 1 1, Foyer Installation von Jenny Schleif und Jakob Lukas EggerUniversität für Angewandte Kunst, Institut für Bühnen- und Filmgestaltung Univ.-Prof. Mag. art. Bernhard Kleber, Univ.-Ass. Mag.art. Angela Gregovic
Aus dem Urmotiv wird ein Thema
Berührt der Himmel den Boden?Und was ist eigentlich mit der Natur passiert?Ich habe Angst vor Wäldern und außerdem kenne ich die Geschichte vom bösen Wolf.Habe ich Liebeskummer betrinke ich mich in einer Bar - und wandern gehe ich nur wenn das Wetter passt.Und trotzdem fühle ich Natur, vielleicht gerade durch Musik.
Deformierte Natur in der Stadt, gehüllt in ein grelles Morgenrot - Schwere und Melancholie wie ich sie beiMahler höre.Von der Nacht in das Morgenrot, aus der Stadt in die Natur, aus der Hölle in das Paradies „dal inferno al paradiso“.Verfremde den Blick, abstrahiere die Natur, und setze sie in das grelle Licht eines Morgenrots.Das Rot als Schnittstelle, als Zustand kurz davor.
Musik bleibt, wir nicht. Also ist dann alles nur eine Frage der richtigen Platzierung?
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