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LOCATION:Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Erkersaal
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SUMMARY:WIRD VERSCHOBEN: GENDER &amp; DIVERSITY - Vortrag „Das Problem des ‚Othering’ und was Musiker*innen dagegen tun können“ mit Timo Vollbrecht und Dayeon Seok
DESCRIPTION:Der Vortrag und anschließende Workshop von Dr. Timo Vollbrecht und Dayeon Seok thematisieren das Problem des ‘othering’ in einer postmigrantischen, globalisierten und stilistisch zunehmend vielfältigen Musikszene, in der eurozentrische Perspektiven nach wie vor als goldener Standard gelten. Zu Grunde liegt Vollbrechts qualitative Studie für das Jazz Institut Darmstadt. Sie behandelt Exotismus im Jazz, diskutiert neuste Forschung zur Intersektionalität von Privilegien und gibt eine Einführung in die Theorien des Praxialismus, des Artistic Citizenship und das Konzept des Verbündetseins. Die beiden Gäste referieren über die Erfahrungen von BPoC-Jazzmusiker*innen und Seok von ihrer eigenen Erfahrung, in ihrer Person/Kunst/Musik exotisiert und dabei als „Andere“ stigmatisiert zu werden. Im anschließenden Workshop entwickeln Studierende der MUK gemeinsam mit den Vortragenden Strategien, um Chancengleichheit, Vielfalt und Inclusion in der Musikszene zu verbessern und zu fördern. Einen besonderen Diskussionspunkt stellen dabei die eigene Handlungsmacht durch das Erkennen intersektionaler Privilegien und, nicht zuletzt, die konstruktivistische Kraft der Musik selbst dar. 
 Dr. Timo Vollbrecht ist ein international tätiger Saxofonist, Forscher und Professor am Jazz Studies Department der New York University. Seine Forschung befindet sich an der Schnittstelle von Musikproduktion, kritischer Improvisation, DEI (Diversity, Equity, and Inclusion), Artistic Citizenship und künstlerischer Forschung. Für seine Promotion analysierte er den künstlerischen Prozess des ECM Records-Produzenten Manfred Eicher, indem er an Eichers Aufnahmen für das ECM-Label in Europa und den USA teilnahm. Des Weiteren hat Vollbrecht über 22 Alben veröffentlicht und ist aktiv in die Musikszene New Yorks eingebunden, wo er u.a. mit Ben Monder, Theo Bleckmann und Ralph Alessi spielt, während er mit seiner Band Fly Magic in Deutschland und Europa tourt.   Dayeon Seok ist eine international gefragte Schlagzeugerin und Professorin für Jazz-Drums am Dong-ah Institute of Media and Arts in Südkorea. Sie wuchs in Seoul, Korea, auf und begann ihre musikalische Laufbahn als klassische Pianistin bevor sie zum Schlagzeug wechselte. Ihren Bachelor erhielt sie am Berklee College of Music in den USA, woraufhin sie ihren Master in Jazz Studies an der New York University machte. Sie spielte mit führenden Musiker*innen der zeitgenössischen Improvisationsszene wie z. B. mit Michaël Attias, Tony Malaby, Ralph Alessi, Chris Tordini und Adam O’Farrill. Sie ist auf zahlreichen Alben zu hören, wie z.B. auf der Veröffentlichung Mute ihres eigenen Ensembles (Fresh Sound New Talent Label, 2018).
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