BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML MUK Events//EN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:W. Europe Standard Time
BEGIN:STANDARD
TZNAME:W. Europe Standard Time
DTSTART:20041112T193000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZNAME:W. Europe Standard Time
DTSTART:16010101T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
RRULE:FREQ=YEARLY;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
ORGANIZER:MAILTO:office@muk.ac.at
UID:bc812c9b-3956-4d17-88de-5e2d152ddc5b
DTSTAMP:20041112T193000Z
DTSTART;TZID="W. Europe Standard Time":20041112T193000
DTEND;TZID="W. Europe Standard Time":20041112T193000
LOCATION:
TRANSP:OPAQUE
SUMMARY:Das Sonnenhaus / Schwerpunkt: Der finnische Opernboom
DESCRIPTION:Der vielerorts zu spürende "finnische Opernboom" spiegelt sich in gleich drei Projekten wider, die von Konservatorium Wien und von Partnerinstitutionen getragen werden:DAS SONNENHAUSEine Oper über die Zeit und das ErinnernTragedia Buffa in zwei AktenMusik und Libretto: Einojuhani Rautavaara
Österreichische ErstaufführungKooperation Musikwerkstatt Wien - Konservatorium Wien
Aufführungsort: JUGENDSTILTHEATER, WienAufführungsdaten: 4., 7., 8., 10. und 12. November 2004, Beginn: 19.30 Uhr
Musikalische Leitung: HUW RHYS JAMES
Regie: PETER PAWLIKBühne: BERNHARD HAMMERKostüm: SUSANNE ÖZPINARMit: Ingrid Habermann, Foula Dimitriadis, Magdalena Hofmann, Andreas Jankowitsch u. a.Symphonieorchester des Konservatoriums Wien
KARTEN unter 0676-522 3668oder per Email an die Musikwerkstatt Wien INHALT DER OPER: Der Inhalt der Oper basiert auf einer wahren Begebenheit. Noora und Riina von Sonnig haben ihre Vorbilder in Eleanor und Irene von Thiess, die im Frühling 1987 in Finnland starben. Ihr Fall zog einige Aufmerksamkeit auf sich, da die beiden Schwestern, die am Beginn der Russischen Revolution aus St. Petersburg und ihrem Leben in Wohlstand flohen, in den weiteren 70 Jahren ihres Lebens niemals den Versuch unternahmen, die Sprache ihres neuen Heimatlandes zu lernen oder die Gepflogenheiten dieses Landes anzuerkennen. Nach dem Selbstmord ihres Vaters und ihrer Geschwister und dem Tod der Mutter lebten Eleanor und Irene gemeinsam in Littoinen total isoliert und verstanden nie, dass es keine Rückkehr nach St. Petersburg für sie gab. Sie lebten ein Leben am falschen Platz, ja sogar in der falschen Zeitperiode.Rautavaara war vom Leben dieser Schwestern fasziniert: „Was mich am meisten faszinierte war, dass diese beiden alten Damen stur fortführen, ein Leben in der Welt von 1917 zu leben. Sie lehnten es konsequent ab zu akzeptieren, dass sich die Welt verändert hatte und dass ihre soziale Klasse nicht länger existierte. Bis in die 80er Jahre des Jahrhunderts hielten sie an ihrer alten Lebensweise fest, und das war extrem seltsam und widersprüchlich.“
 
weitere Projekte im Schwerpunkt "Der finnische Opernboom": 
SYMPOSION "DER FINNISCHE OPERNBOOM"10. UND 11. NOVEMBER 2004Teesalon der Wiener Staatsoper
OPER UND KULTURPOLITIK10.11. 2004, NACHMITTAG (13.00–17.30)Pekka Hako: Change in 20th Finnish opera life as seen from the perspectives of the most productive Finnish opera composers: Madetoja, Merikanto, Launis, Raitio, Pylkynen, Sallinen and Rautavaara
Peter Revers Vincent: Eine Apotheose - für die Kunst. Anmerkungen zu Einojuhani Rautavaaras gleichnamiger Oper
Mikko Heiniö: Von der Kirche zur Opernbühne
Herman Rechberger: 14 gute Gründe für Kinderopern
MUSIKERZIEHUNG UND OPER11.11. 2004, VORMITTAG 09:00–13:00
Kalevi Aho Oper und Gesellschaft
Pekka Hako: Musicological, educational and sociological reasons for the “Opera boom” of the 1970s – changes in Finnish society and the "boom".
Michael Pinkerton: The singing actor in training and in performance
Petteri Salomaa_ Gesangs- bzw. Opernausbildung und die Finnischen Opernbooms. Ein Abriss ihrer Wechselwirkungen.
ROUNDTABLELeitung: Dr. Wilhelm Sinkovics / Musikkritiker der Tageszeitung „Die Presse“, WienTeilnehmer: die Vortragenden sowie Erkki Korhonen, Direktor der Nationaloper HelsinkiIoan Holender, Direktor der Wiener StaatsoperPeter Blaha, Dramaturg der Wiener StaatsoperUniv.-Prof. Dr. Hartmut Krones, Musikuniversität Wien
Veranstalter: Finnische Botschaft in Österreich Konzept: Dr. Peter Kislinger (ORF/Ö1, Musikredaktion)
Eintritt frei Anmeldung erbeten an peter.kislinger@formin.fi
KOMPOSITIONSWORKSHOP am Konservatorium Wien mit KALEVI AHO9. bis 11. 11. 2004Das Konservatorium Wien hält einen Kompositionsworkshop mit dem renommierten finnischen Komponisten KALEVI AHO ab. Werke des Komponisten werden in Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden an diesen Tagen "unter die Lupe genommen". Ort: Konservatorium Wien, 1010 Wien, Singerstraße 26, KonzertsaalProgramm: 9. November10.00-12.00:Einführung zu eigenen Werken des Komponisten mit Musikbeispielen und nachfolgender Diskussion12.00-13.30 und 14.00-15.30:Kompositionsunterricht für Studierende des Konservatoriums Wien16.00-18.00:Vorlesung: Die Dramaturgie der Komposition (über die dramaturgischen Grundprinzipien der Musik, mit vielen musikalischen Beispielen und nachfolgender Diskussion)10. November10.00-12.00: Kompositionsunterricht für Studierende des Konservatoriums Wien11. November14.30-16.30Vorlesung: Der Komponist, der Fortschritt und die Werte (über den Begriff des Forstschritts in der Musik und über die Werte des zeitgenössischen Komponisten)16.30-18.00Kompositionsunterricht für Studierende des Konservatoriums WienKALEVI AHO darf heute als Finnlands führender Symphoniker gelten. Er und der in Kaustinen lebende, fünf Jahre ältere Pehr Henrik Nordgren sind es, die in dem musikalischen kleinen Land seit dem Verstummen Joonas Kokkonens am fruchtbarsten und originellsten die von Jean Sibelius so grandios aufgerissene symphonische Perspektive erweitern.
KALEVI AHO wurde am 9. März 1949 im südfinnischen Forssa geboren. Seine musikalische Leidenschaft wurde "von meinem Musiklehrer entfacht, der ein Mandolinenorchester gründete, in dem ich als Neunjähriger anfing. Seit ich musiziere, komponiere ich auch. Das war für mich sofort eine natürliche Ausdrucksweise. Zehn Jahre alt, komponierte ich zunächst einstimmige Melodien und stellte mir dann die zweite Stimme dazu vor. So entstanden zweistimmige Sachen, undsofort. Am Anfang bewunderte ich vor allem die großen romantischen Symphoniker – Favoriten waren zum Beispiel Tschaikowskijs Violinkonzert, Brahms’ Vierte und Sibelius’ Vierte Symphonie. Dann kamen allmählich die neueren Meister dazu." Nach dem Abitur war er unsicher, ob er ein genuiner Komponist sein könne, und begann – parallel zur Ausbildung an der Sibelius-Akademie – ein Mathematik-Studium. Doch schon im ersten Studienjahr, als Zwanzigjähriger, schrieb er das Werk, das ihm den Durchbruch vor einem größeren Fachpublikum sichern sollte: seine Erste Symphonie, "und da verstand ich, daß ich das mit der Mathematik sein lassen konnte". Sein Lehrer war Einojuhani Rautavaara, "Rautavaara war ein sehr guter Lehrer. Er ließ mir freie Hand und förderte das, was ich zu sagen hatte. Seine Kritik setzte von meiner Warte aus an, nicht von seiner, indem er versuchte, zu verstehen, was ich ausdrücken wollte. Auch mein anderer Lehrer, Boris Blacher in Berlin, hatte diese Eigenschaft. Zudem verstanden es beide ausgezeichnet, das Technische zu vermitteln. Ich habe mir meine Lehrer nicht ausgesucht. Es war glücklicher Zufall."
PRIORITY:5
CLASS:PUBLIC
BEGIN:VALARM
TRIGGER:-PT15M
ACTION:DISPLAY
DESCRIPTION:Reminder
END:VALARM
END:VEVENT
END:VCALENDAR
